Gold: Starker Wochenstart
Der Goldpreis startete mit deutlich höheren Notierungen in die neue Handelswoche. Hierfür waren gleich mehrere Faktoren verantwortlich.
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von Jörg Bernhard
Zum einen meldete die China Gold Association eine stark gestiegene Goldnachfrage für das erste Halbjahr. So kauften die Chinesen in den ersten sechs Monaten 706,36 Tonnen des gelben Edelmetalls. Im Jahr 2012 kam man insgesamt auf 832,18 Tonnen. Damit dürfte das Reich der Mitte in diesem Jahr – noch vor Indien – zum weltgrößten Goldnachfrager aufsteigen. Aber auch im ETF-Sektor macht sich Hoffnung breit. Erstmals seit zwei Monaten ging es nämlich mit der gehaltenen Goldmenge des weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares wieder bergauf. Sie erhöhte sich von 909,33 auf 911,13 Tonnen. Die diesjährigen Abflüsse waren für die Baisse bei Gold maßgeblich verantwortlich gemacht worden. Spannend sieht auch der Chart von Gold aus. Im Bereich von 1.340 Dollar verlaufen nämlich erhebliche Widerstände. Sollten diese genommen werden, bestünde weitere Luft nach oben. Die Marke von 1.400 Dollar dürfte dann das nächste Kursziel sein.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 16,40 auf 1.328,60 Dollar pro Feinunze.

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Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.Rohöl: Atempause nach Preissprung
An den Ölmärkten lässt sich nach der vor dem Wochenende zu beobachtenden Kursrally Kurs Beruhigung feststellen. Zum zweiten Mal in Folge haben Großspekulanten laut aktuellem COT-Report ihre Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) reduziert. Die Aussicht auf ein Zurückfahren der Staatsanleihekäufe durch die Fed hat Dollar und Öl gleichermaßen belastet. In den nächsten Tagen könnten aktuelle Zahlen zu den US-Einzelhandelsumsätzen sowie die Wochenberichte vom American Petroleum Institute und von der US-Energiebehörde neue Impulse liefern.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,40 auf 105,57 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,55 auf 107,67 Dollar zurückfiel.
