Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Hochspannung vor US-Inflationsdaten und Fed-Entscheidung

12.06.24 07:55 Uhr

Goldpreis: Hochspannung vor US-Inflationsdaten und Fed-Entscheidung | finanzen.net

Vor der Bekanntgabe wichtiger Inflationsdaten und in Erwartung der Zinsentscheidung der Fed, kann man an den Goldmärkten aktuell eine vorsichtige Haltung ausmachen.

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Rohstoffe

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von Jörg Bernhard

Mittlerweile rechnen Investoren mit lediglich einer Zinssenkung in diesem Jahr. Am Abend werden zudem die langfristigen Prognosen der Fed bezüglich Zinsen, Konjunktur und Arbeitsmarkt veröffentlicht, von denen man sich neue Hinweise auf die künftige Geldpolitik erhofft. Grundsätzlich dürften die US-Notenbanker vor allem die hartnäckiger als erwartete Inflation genau im Auge behalten. Am Nachmittag erfahren die Marktakteure, wie sich im Mai die Konsumentenpreise sowie die Kerninflation (beide 14.30 Uhr) entwickelt hat. Sollte die Geldentwertung höher als erwartet ausfallen, könnte dies an den Goldmärkten auf die Stimmung drücken und den Goldpreis möglicherweise weiter ausbremsen. Insbesondere wenn man bedenkt, dass die chinesische Notenbank keine Goldkäufe für den Monat Mai gemeldet hat. Nach 18 Kaufmonaten in Folge erwies sich dies als regelrechter "Stimmungskiller".

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis 7.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 2,90 auf 2.329,50 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Im Plus dank API- und EIA-Updates

Die US-Energiebehörde Energy Information Administration (EIA) hat ihre Prognose für das globale Nachfragewachstum (2024) von 900.000 auf 1,1 Millionen Barrel erhöht. Für Kauflaune sorgte aber auch der am Dienstagabend veröffentlichte Bericht des American Petroleum Institute. Dieser wies nämlich bei Rohöl einen stärker als erwarteten Lagerrückgang in Höhe von 2,43 Millionen Barrel aus. Nun warten die Akteure an den Ölmärkten auf das wöchentliche Update der EIA (16.30 Uhr). Analysten rechnen mit einem Minus bei den gelagerten Ölmengen von 1,75 Millionen Barrel, während bei Benzin und Destillaten leichte Zuwächse in Höhe von 250.000 bzw. 500.000 Barrel prognostiziert werden.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,61 auf 78,51 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,51 auf 82,43 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

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