Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Warten auf wichtige US-Konjunkturindikatoren

27.02.24 07:42 Uhr

Goldpreis im Bann wichtiger Wirtschaftsdaten - Ölpreis erholt sich | finanzen.net

Die leichte Dollarschwäche verhilft dem Goldpreis im frühen Dienstagshandel zu einer minimalen Aufwärtsbewegung.

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von Jörg Bernhard

Am frühen Morgen meldete auch Japan etwas höher als prognostizierte Inflationsraten. Die jährliche Teuerungsrate liegt aktuell bei 2,2 Prozent und die Kerninflation bei 2,0 Prozent p.a. Neue Impulse könnte der Goldpreis am Nachmittag erfahren, wenn wichtige US-Konjunkturindikatoren veröffentlicht werden. Für erhöhte Aufmerksamkeit dürfte vor allem der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter (14.30 Uhr) sorgen. Dieser soll sich im Januar gegenüber dem Vormonat um 4,5 Prozent reduziert haben. In den vergangenen zwölf Monaten verzeichnete dieser Indikator extrem starke Ausschläge zwischen minus 5,6 Prozent (Juli) und plus 5,4 Prozent (November). Ein hohes Maß an Spannung dürften aber auch die in den kommenden Tagen anstehenden Statements diverser US-Notenbanker generieren. "Taubenhafter" als erwartete Töne könnten dem Goldpreis dann in höhere Regionen verhelfen.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis 7.30 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 4,40 auf 2.043,30 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Leichte Erholungstendenz

Angesichts der anhaltenden Angriffe der Huthi-Rebellen auf den zivilen Schiffsverkehr im Roten Meer und aufgrund einer sich abzeichnenden Erholung der chinesischen Ölnachfrage weist der Ölpreis im frühen Dienstagshandel eine leicht positive Tendenz aus. Nun dürfte der für den Abend angekündigte Wochenbericht des American Petroleum Institute für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen (22.30 Uhr). Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten sollen sich die gelagerten Ölmengen in der vergangenen Woche um 1,8 Millionen Barrel erhöht haben, während bei den Benzinreserven ein Minus von 1,2 Millionen Barrel erwartet wird.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit leicht erholten Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,19 auf 77,77 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,18 auf 81,85 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

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