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29.08.2019 15:58
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Neue Goldrekorde: Warum Anleger auch den kleinen Bruder Silber im Auge behalten sollten

Nachholpotenzial möglich: Neue Goldrekorde: Warum Anleger auch den kleinen Bruder Silber im Auge behalten sollten | Nachricht | finanzen.net
Nachholpotenzial möglich
Der Goldpreis hat auf Eurosicht in dieser Woche ein neues Rekordhoch erzielt und hat damit seine Rally fortgesetzt. Doch auch beim kleinen Bruder Silber bieten sich für Anleger Chancen.
• Goldpreis erreicht in Euro ein neues Allzeithoch
• Silberpreis ist weniger deutlich gestiegen als erwartet
• Preis und Verwendungszweck bieten Aufwärtspotenzial für Silber
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Mit über 1.555 US-Dollar war Gold in dieser Woche so teuer, wie seit sechs Jahren nicht mehr. Auch wenn der Preis für das Edelmetall in der Folge leicht zurückkam, bleibt die Nachfrage von Investorenseite ungebrochen. Hintergrund für die starke Performance von Gold ist der anhaltende Handelskonflikt zwischen den USA und China, dessen mögliche Eskalation in den vergangenen Monaten Anleger zunehmend in den sicheren Hafen Gold getrieben hatte. Im Windschatten des großen Bruders hat auch der Silberpreis jüngst kräftig zulegen können. Viele Experten sehen für Anleger sogar größere Chancen bei Silberinvestments.

Silber hat noch Potenzial

Neben dem Handelskonflikt gibt es noch eine Reihe weiterer Faktoren, die Anleger in Gold- und Silberanlagen treiben und die Preisentwicklung stützen. Die Geldpolitik der internationalen Notenbanken ist einer der Hauptfaktoren für die anhaltende Gold- und Silberrally. Denn die Währungshüter praktizieren mehrheitlich eine lockere Geldpolitik, die mit niedrigen Zinsen einhergeht. Konjunkturstützende Maßnahmen wie Anleihenkäufe sind an der Tagesordnung, was insbesondere den Anleihenmarkt massiv unter Druck setzt. Anleger, die auf Anleihen setzen, müssen sich mit Negativzinsen auseinandersetzen, wer auf der anderen Seite auf Aktien setzt, wird mit Warnungen konfrontiert, dass eine weltweite Rezession kurz bevorsteht und Investments in Unternehmensanteile daher ebenfalls möglicherweise keine gute Mittelfristoption sein könnten.

Vor diesem Hintergrund suchen Anleger immer mehr nach Diversifizierungsmöglichkeiten für ihre Depots - Gold hat sich da in der Vergangenheit als probate Option erwiesen. Doch Gold hat verglichen mit Silber einen elementaren Nachteil: Es ist deutlich teurer. Während für eine Feinunze Gold mehr als 1.500 US-Dollar auf den Tisch gelegt werden müssen, zahlen Anleger für das Äquivalent in Silber nur etwas mehr als 18 US-Dollar.

Daraus ergibt sich eine Gold-Silber-Ration von rund 86, der langjährige Durchschnitt liegt bei rund 64. Silber ist also weniger stark gestiegen, als es angesichts der Rahmenbedingungen zu erwarten wäre und hat daher Experten zufolge möglicherweise noch ein größeres Nachholpotenzial.

Industriemetall mit Konjunkturanfälligkeit

Und noch ein weiterer Punkt spricht für Silber als Anlageoption: Das Edelmetall wird verstärkt aus der Industrie nachgefragt und hat damit gegenüber dem großen Bruder in konjunkturstarken Zeiten einen Vorteil. In der Autobranche kommt Silber zur Anwendung, aber auch bei Smartphones und in der Solarbranche wird das Edelmetall verbaut. Insbesondere aus der chinesischen Solarbranche kommt intakte und voraussichtlich sogar steigende Nachfrage.

Doch der Vorteil von Silber ist gleichzeitig auch seine Achillesverse: Denn solange es der Wirtschaft gut geht, dürfte auch die Nachfrage aus der Industrie intakt bleiben. Trübt sich die Konjunktur aber deutlicher ein, als am Markt eingepreist ist, würde dies negativ auf den Silberpreis durchschlagen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: keko64 / Shutterstock.com, Pete Saloutos / Shutterstock.com

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