Rohöl und Gold

Rohöl: Spekulanten bullish wie nie

29.07.13 08:11 Uhr

Der Ölpreis startete schwächer in die neue Woche. Vor dem Wochenende meldete die CFTC den stärksten jemals gemessenen Optimismus unter spekulativen Marktakteuren.

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von Jörg Bernhard

So kletterte die Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Spekulanten in der Woche zum 23. Juli von 340.161 auf 372.415 Kontrakte (+9,5 Prozent). Damit wurde ein neuer Rekordwert erzielt. Besonders zuversichtlich zeigten sich die Großspekulanten (Non-Commercials) deren Netto-Long-Position von 329.449 auf 361.066 Futures (+9,6 Prozent) anzog. Am Nachmittag stehen noch zwei Indikatoren zur US-Konjunktur zur Bekanntgabe. Zum einen erfahren die Investoren, wie sich im Juni die anstehenden Eigenheimverkäufe (16.00 Uhr) entwickelt haben. Danach steht dann noch ein Konjunkturindex der Dallas Fed (16.30 Uhr) zur Bekanntgabe an.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,51 auf 104,19 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,22 auf 106,95 Dollar zurückfiel.

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Gold: Zentralbanken greifen zu

Der Internationale Währungsfonds meldete, dass einige Zentralbanken das reduzierte Goldpreisniveau zu einem Ausbau ihrer Goldreserven genutzt haben. In den vergangenen Jahren wollten vor allem Notenbanken aus Schwellenländern ihre Währungsreserven stärker diversifizieren, weil Staatsanleihen aus Europa und den USA angesichts der hohen Staatsverschuldung und ihrer niedrigen Zinsen wenig attraktiv erschienen. Im Juni griffen vor allem die Währungshüter in der Ukraine, Russland, Kasachstan und Aserbaidschan beim gelben Edelmetall zu.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 6,10 auf 1.327,60 Dollar pro Feinunze.

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