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03.12.2018 09:33
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Tipp des Tages: Knockout-Call auf Ericsson

Euro am Sonntag-Zerti-Tipp: Tipp des Tages: Knockout-Call auf Ericsson | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Zerti-Tipp
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Der schwedische Netzausrüster Ericsson ist politisch unverdächtig und könnte stark vom Ausbau der schnellen Mobilfunknetze profitieren. Ein Call hebelt Gewinne.
€uro am Sonntag
von Petra Maier, Euro am Sonntag

Die neuen 5G-Mobilfunknetze können riesige Datenmengen in Echtzeit übertragen. Deshalb ist deren Ausbau Schlüssel für viele Innovationen wie beispielsweise autonomes Fahren, Internet der Dinge oder die Digitalisierung der Industrie.


Vorreiter bei 5G sind die USA, China und Südkorea. Dort soll der Standard Ende 2019 starten. Die Europäer werden folgen. Den Netzwerkherstellern winkt über Jahre hinweg ein gutes Geschäft. Dabei ist die Konstellation vor allem für Ericsson günstig.


Neben Ericsson bieten die finnische Nokia sowie die chinesischen Firmen Huawei und ZTE Netzwerkausrüstung an. Gegen die Produkte der Chinesen gibt es in westlichen Ländern Widerstand. US-Präsident Trump etwa hat Huawei und ZTE unter Spionageverdacht gestellt. Damit sind sie von US-Aufträgen wohl erst einmal ausgeschlossen. Die Aufträge für Netzwerktechnik und Mobilfunkzellen in den USA und in Europa dürften in Richtung der großen europäischen Ausrüster wandern.

Die US-Mobilfunkkonzerne AT & T, Verizon, Sprint und T-Mobile US wollen im neuen Jahr massiv investieren. Zuletzt erteilte T-Mobile Ericsson einen Auftrag in Höhe von 3,5 Milliarden Dollar. Weitere werden folgen. Die Schweden sind in den USA gut gelitten. Im Gegenzug könnte es für Nokia schwerer sein, in China zum Zug zu kommen. Denn die US-Netzwerkfirma Lucent gehört nach dem Zusammenschluss mit Alcatel zu den Finnen - und China könnte sich revanchieren.


Dass Ericsson in die Erfolgsspur zurückgekehrt ist, belegen die Zahlen der vergangenen Quartale. Nach zwei verbesserten Perioden schaffte der Konzern trotz hoher Restrukturierungsaufwendungen die Rückkehr in die Gewinnzone. Unter dem Strich verdiente er 262 Millionen Euro. Im Vorjahr stand noch ein Verlust zu Buche. Die Verbesserungen sollten sich fortsetzen. Denn die Schweden haben ihre Kosten deutlich gesenkt. Zudem kommen nach einigen Jahren mit mauen Auftragseingängen nun umfangreiche Orders rein. Die Folge: Die Marge sollte sich deutlich ausweiten.

Im Kurs der Aktie spiegelt sich die Trendwende. Der Titel konnte seit Jahresanfang rund 40 Prozent zulegen. Allerdings notiert die Aktie immer noch etwa 40 Prozent unterhalb der Spitzenkurse von Anfang 2015. Mit steigender operativer Dynamik könnte die Aktie einen Teil der Lücke zum alten Top schließen. Risiko­bereite Anleger können das mit einem K.-o.-Call hebeln. Dabei sollten sie aber den angegebenen Stoppkurs beachten.

Knock-out-Call auf Ericsson

Emittent: Commerzbank
ISIN: DE 000 CJ5 J6H 9
Laufzeit: Endlos
Kurs K.-o.-Call am 03.12.2018: 2,15 €
Bezugsverhältnis: 1,0
Basispreis variabel: 56,85 SEK
K.-o.-Schwelle variabel: 58,45 SEK
Hebel: 3,9
Aufgeld in %: 0,05
Abstand zur K.-o.-Schwelle: 24,0 %
Stoppkurs Basiswert: 62,00 SEK





____________________________
Bildquellen: JOSEP LAGO/AFP/Getty Images, Jari J / Shutterstock.com

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17.09.2018Ericsson (Telefon AB LMEricsson) (B) overweightJP Morgan Chase & Co.
05.09.2018Ericsson (Telefon AB LMEricsson) (B) overweightJP Morgan Chase & Co.
20.04.2018Ericsson (Telefon AB LMEricsson) (B) buyGoldman Sachs Group Inc.
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