05.12.2017 17:30
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Bonus auf Versorger: Mit Luft nach oben

Euro am Sonntag-Zerti-Tipps: Bonus auf Versorger: Mit Luft nach oben | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Zerti-Tipps
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Das voraussichtliche Aus der Grünen als Regierungspartei in Berlin beflügelt Eon und RWE. Anleger können mit Bonuspapieren profitieren.
€uro am Sonntag
von Gian Hessami, Euro am Sonntag

Nach dem Misserfolg der Jamaika-Sondierungen gab es lange Gesichter. Zumindest bei den politischen Parteien, die involviert waren. Bei RWE und Eon hingegen dürfte sich die Stimmung aufgehellt haben.


Wäre die Jamaika-Koalition nämlich zustande gekommen, hätte es auf Druck der Grünen einen beschleunigten Ausstieg aus der Kohleverstromung geben können. Sowohl RWE als auch Eon - Letztere über die Tochter Uniper - betreiben noch einige Kohlekraftwerke. Dies könnte im Umkehrschluss bedeuten, dass es in nächster Zeit für die Aktien der beiden DAX-­Konzerne bergauf geht.


Zumindest wurden bei RWE jüngst die Kursverluste gestoppt. Laut den Analysten von UBS hält sich das Kursrisiko nach dem Jamaika-Flop in ­Grenzen. Zudem dürfte der Titel von steigenden Zinsen wegen hoher Rückstellungen profitieren. RWE notiert derzeit bei 19,10 Euro. Die UBS-Profis sehen das Kursziel bei 24,80 Euro. Für Eon sind die Aussichten ebenfalls gut. Aktuell steht die ­Aktie bei 9,64 Euro. Die US-Bank Merrill Lynch gab das Kursziel 12,30 Euro aus. Für Rückenwind sorgt zudem der finnische Konkurrent Fortum, der ein Übernahmeangebot für Uniper vorgelegt hat.

Hohe Bonusrenditen

Anleger, die ans Aufwärts­potenzial der Energieversorger glauben und zugleich moderate Kursverluste nicht ausschließen, können mit Bonuszertifikaten ihre Meinung umsetzen. ­Wegen der hohen Volatilität der Versorger macht ein Risikopuffer nach unten Sinn. Wichtigste Kennzahl ist bei den Teilschutzpapieren die Barriere, die unter dem Kurs des Basiswerts liegt. Berührt dieser bis zur Fälligkeit zu keinem Zeitpunkt die Bar­riere, erhalten Anleger eine Bonuszahlung.



Mit dem Bonuszertifikat von BNP Paribas auf RWE (ISIN: ­DE 000 PR8 D7J 1) erzielen Anleger aktuell eine Bonusrendite von 20,5 Prozent. Voraussetzung: Bis zum Laufzeitende Mitte Dezember 2018 darf die RWE-Aktie nicht die Barriere von 16 Euro berühren. Der Puffer zwischen Kurs und Barriere beträgt ak­tuell 16 Prozent. Da das Papier keine Gewinnbegrenzung (Cap) hat, nehmen Anleger an Kurssteigerungen über dem Bonuslevel von 24 Euro vollständig teil.

Wer lieber auf Eon setzen will, kann sich das Bonuspapier (ISIN: DE 000 DM7 7B1 6) der Deutschen Bank ansehen, das gleichfalls bis Mitte Dezember 2018 läuft. Die Barriere liegt bei acht Euro. Daraus ergibt sich ein Sicherheitsabschlag von 17 Prozent. Hält diese Barriere, lockt am Ende eine Bonusrendite von fast 19 Prozent. Jedoch ist beim Eon-Papier ein Cap eingebaut. Von Kurssteigerungen, die über 11,50 Euro liegen, profitieren Anleger nicht mehr.

Wie bei allen Bonuspapieren gilt auch hier: Wird die Barriere touchiert, orientiert sich die Rückzahlung am Basiswertkurs. Das kann Verluste auslösen.
Bildquellen: gyn9037 / Shutterstock.com, Alexandr Shevchenko / Shutterstock.com, 360b / Shutterstock.com
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