ABB-Aktie: Starkes Schlussquartal - Auftragseingang stimmt positiv

Das Technologieunternehmen ABB ist im Schlussquartal 2025 deutlich gewachsen und hat dabei die Profitabilität gesteigert.
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Beim Auftragseingang knackten die Schweizer in dem Jahresviertel erstmals die Marke von 10 Milliarden US-Dollar (8,3 Mrd Euro). Beflügelt wurde der Elektrokonzern dabei auch von Großaufträgen. Konzernchef Morten Wierod sprach am Donnerstag von einem "Meilenstein", der erreicht worden sei. Auch für das neu angelaufene Jahr zeigt sich das Management positiv gestimmt. Zudem kündigte der Konzern ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 2,0 Milliarden Dollar an, das bis zum 27. Januar 2027 laufen soll. Der angekündigte Robotics-Verkauf verzögert sich derweil - ABB erwartet nun einen Abschluss bis Ende 2026.
Wie das auf Elektrifizierung, Automation und Antriebstechnik spezialisierte Unternehmen weiter mitteilte, legte der vergleichbare Umsatz in den drei Monaten Oktober bis Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent auf 9,05 Milliarden Dollar zu. Der Auftragseingang erhöhte sich auf vergleichbarer Basis um 32 Prozent auf 10,32 Milliarden Dollar.
Dies führte auch zu einer höheren Profitabilität. Die operative Marge (EBITA-Marge) kletterte von zuvor 16,6 auf zuletzt 17,6 Prozent. Der von Sonderfaktoren beeinflusste Reingewinn nahm um 29 Prozent auf 1,27 Milliarden Dollar zu. Die Zahlen sind um den angekündigten Verkauf der Robotics-Sparte bereinigt.
Im Gesamtjahr lag der Überschuss mit 4,73 Milliarden Dollar um ein Fünftel über dem Vorjahreswert. Die Dividende soll um auf 0,94 von 0,90 Franken erhöht werden. Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten durch die Bank übertroffen, besonders deutlich beim Auftragseingang.
Für das laufende erste Quartal erwartet ABB ein Wachstum des vergleichbaren Umsatzes von 7 bis 10 Prozent, die Marge sollte sich erhöhen. Im Gesamtjahr wird ein Wachstum von 6 bis 9 Prozent erwartet sowie eine leicht höhere Marge.
/rw/AWP/tav/mis
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