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15.03.2019 21:50
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VW-Chef dementiert Einstieg bei Google-Schwester Waymo - stattdessen hat er ein anderes Unternehmen im Visier

Autonomes Fahren: VW-Chef dementiert Einstieg bei Google-Schwester Waymo - stattdessen hat er ein anderes Unternehmen im Visier | Nachricht | finanzen.net
Autonomes Fahren
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Das auf selbstfahrende Autos spezialisierte Google-Schwesterunternehmen ist einem Medienbericht zufolge gewillt, eine Partnerschaft mit anderen Autobauern einzugehen. Als möglicher Investor wurde dabei auch VW genannt. CEO Herbert Diess dementierte dies jedoch.
Mittlerweile forscht die auf Roboterwagen spezialisierte Alphabet-Tochter seit Jahren an selbstfahrenden Fahrzeugen. Los ging es 2009 noch unter dem Namen "Project Chauffeur". Im Jahr 2016 mauserte sich das anfängliche Projekt zum eigenen Unternehmen, bekannt unter dem Namen Waymo. Viel hat sich in der Zeit getan. Wofür die Ingenieure und Technologie-Begeisterten vor zehn Jahren müde belächelt wurden, hat sich heute als innovativer Zweig der Autobranche entwickelt, in den mehr und mehr namhafte Fahrzeugunternehmen investieren. Mit der fortschreitenden Anerkennung des Autonomen Fahrens als Technologie der Zukunft, steigt auch der Wert des Vorreiters Waymo. So bezifferte die US-Investmentbank Morgan Stanley das langfristige Potential der Google-Schwester im letzten Jahr auf 175 Milliarden US-Dollar. Die Finanzexperten von Jefferies prognostizierten der Roboterwagen-Firma gar einen Wert von 250 Milliarden US-Dollar.

Waymo sieht sich nach externen Investoren um

Bis die autonomen Fahrzeuge, die Waymo kontinuierlich weiterentwickelt, kommerzielle Anwendung in der breiten Masse finden, sind allerdings noch weitere Investitionen von Nöten. So berichtete das Nachrichtenportal The Information kürzlich, dass das Tech-Unternehmen den Mutterkonzern Alphabet jährlich eine Milliarde US-Dollar kosten würde. Zwar kann sich der Großkonzern mit einer Marktkapitalisierung von ca. 780 Milliarden Dollar seine Fahrzeug-Tochter durchaus leisten, jedoch streckte Waymo jüngst die Fühler nach externen Investoren aus. Dabei hoffe Alphabet-Finanzchefin Ruth Porat Techchrunch zufolge darauf, Kosten eingrenzen zu können und eine Marktbewertung des Fahrzeugunternehmens zu erlangen. Dabei seien Gespräche mit verschiedenen etablierten Autobauern geführt worden, auch mit dem deutschen Autoriesen Volkswagen.

Volkswagen entdeckt das Autonome Fahren für sich

Auch Volkswagen hat die Sparte der selbstfahrenden Fahrzeuge für sich entdeckt. Um sich in dem Neuland gut zu positionieren, sei eine Partnerschaft mit einem Unternehmen geplant, dass sich in dem Bereich bereits einen Namen gemacht hat. Waymo, als Vorreiter bei Roboterwagen hat sich bereits einen Ruf als Unternehmen erarbeitet, das über bahnbrechende Technologien verfügt. Es scheint, das eine Zusammenarbeit zwischen Waymo und VW sich demnach als fruchtbar erweisen könnte. Tatsächlich bestätigte VW-Chef Herbert Diess, dass vor einiger Zeit Gespräche zwischen den beiden Unternehmen stattgefunden hätten. Allerdings dementierte er, dass VW plane bei der Google-Schwesterfirma einzusteigen, wie das Manager Magazin berichtet.

VW plant Einstieg bei Fords Argo AI

Stattdessen befänden sich die Wolfsburger in fortgeschrittenen Gesprächen mit Ford über deren Tochter Argo AI, die sich auf selbstfahrende Autos spezialisiert hätte. Wie das Wall Street Journal kürzlich berichtete, plane der deutsche Autobauer bis 2022 eine Milliardensumme in das Autonome Fahren zu investieren. Dies soll dabei als Joint Venture beider Autobauer weitergeführt werden. VW plane dabei eine einmalige Investition von 600 Millionen US-Dollar in das Gemeinschaftsunternehmen, sowie weitere 1,1 Milliarden US-Dollar für die weitere Entwicklung. Die letzte Entscheidung sei dem Manager Magazin zufolge jedoch noch nicht gefallen. Jedoch sollten die Wolfsburger mit einer endgültigen Vereinbarung nicht allzu lange warten, da auch andere namhafte Autoproduzenten in den Bereich der selbstfahrenden Autos mehr und mehr investieren, um bei dieser zukunftsträchtigen Technologie nicht abgehängt zu werden.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: FotograFFF / Shutterstock.com, Waymo

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