Corona-Krise: Ford erwartet fünf Milliarden Dollar Quartalsverlust - Ford-Aktie gibt nach

Der zweitgrößte US-Autobauer Ford rechnet angesichts der Corona-Pandemie mit tiefroten Zahlen im laufenden Quartal.
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Das bereinigte Betriebsergebnis dürfte mit mehr als fünf Milliarden Dollar ins Minus geraten, da die Autoverkäufe weltweit erheblich zurückgingen, warnte der Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss.
Bereits im vergangenen Quartal musste Ford Motor einen Nettoverlust von 2,0 Milliarden Dollar (1,9 Mrd Euro) verkraften. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch 1,1 Milliarden Dollar verdient. Die Erlöse sanken um 15 Prozent auf 34,3 Milliarden Dollar. Die Pandemie hat Produktion und Autoverkäufe schwer belastet.
Ford gab zudem bekannt, bestehende Kreditlinien im Volumen von 15 Milliarden Dollar ausgeschöpft und Anleihen im Wert von acht Milliarden Dollar ausgegeben zu haben, um die Liquiditätsreserven in der Krise zu stärken. Am Markt kam der Geschäftsbericht nicht gut an, die Aktie geriet nachbörslich mit mehr als sechs Prozent ins Minus.
Die Ford-Aktie geriet im NYSE-Handel unter Druck geriet und verlor 2,23 Prozent auf 5,26 US-Dollar.
DEARBORN (dpa-AFX)
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