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13.07.2020 18:05

QIAGEN-Aktie gefragt: Aktionärsvertreter von QIAGEN hält Offerte von circa 50 Euro für angemessen - anhaltendes Wachstum erwartert

Fairer Wert: QIAGEN-Aktie gefragt: Aktionärsvertreter von QIAGEN hält Offerte von circa 50 Euro für angemessen - anhaltendes Wachstum erwartert | Nachricht | finanzen.net
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Der rund 3 Prozent der QIAGEN-Aktien verwaltende Investmentmanager Davidson Kempner hält das Unternehmen bei der laufenden Offerte des US-Laborausstatters Thermo Fisher für massiv unterbewertet.
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Ein Preis von 50 Euro je Aktie wäre ein fairer Wert für QIAGEN als Standalone-Unternehmen, heißt es in einem offenen Brief an Management und Aufsichtsrat von QIAGEN.

Thermo Fisher bietet derzeit 39 Euro pro Aktie, die am Freitag den Xetra-Handel mit 39,67 Euro beendete. Die Offerte ist an eine Annahmequote von 75 Prozent geknüpft. Sie könnte allerdings wegfallen, wenn QIAGEN dem zustimmt.

Davidson Kempner kündigte an, die von ihr vertretenen 6.853.458 Aktien nicht andienen zu wollen. Zugleich wurde der Aufsichtsrat aufgefordert, extrem vorsichtig bei einer möglichen Zustimmung zu einer Absenkung der Annahmeschwelle zu agieren. Stattdessen solle er eine sogenannte "Adverse Recommendation Change" aussprechen, also die Empfehlung zur Annahme der Offerte an die Aktionäre zurückziehen.

Dem Aufsichtsrat warf Davidson Kemper vor, den Einfluss von COVID-19 auf den Wert von QIAGEN bei seiner Zustimmung für die 39-Euro-Offerte nicht realisiert und daher nicht berücksichtigt zu haben. Dies sei zwar inzwischen der Fall, habe aber nicht zu Änderungsaktionen geführt. Außerdem enthalte das Angebot keinen Aufschlag für eine Kontrollbeteiligung.

QIAGEN rechnet 2020 und 2021 mit anhaltendem Wachstum

Das Diagnostikunternehmen rechnet mit anhaltendem Wachstum im restlichen Jahresverlauf und im kommenden Jahr. Die anhaltend erhöhte Nachfrage nach Coronavirus-Testprodukten dürfte die im Jahresvergleich schwächeren Umsatzentwicklungen in anderen Bereichen des Portfolios, die durch Quarantäne- und Abriegelungsmaßnahmen weltweit belastet werden, mehr als kompensieren, teilte das Unternehmen mit, das vor der Übernahme durch den US-Laborausstatter Thermo Fisher steht.

QIAGEN rechnet im dritten Quartal zu konstanten Wechselkursen mit einem Umsatzwachstum von 16 bis 21 Prozent, von 383 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll zu konstanten Wechselkursen um etwa 45 bis 60 Prozent auf etwa 0,52 bis 0,58 US-Dollar zulegen.

Für das Gesamtjahr 2020 erwartet QIAGEN zu konstanten Wechselkursen ein Nettoumsatzwachstum von etwa 15 bis 18 Prozent gegenüber 1,53 Milliarden Dollar im Jahr 2019 und eine Steigerung des bereinigten Gewinns je Aktie von mindestens 40 Prozent auf mindestens 2,00 Dollar gegenüber 1,43 Dollar je Aktie im Jahr 2019. Der Ausblick für den bereinigten Gewinn je Aktie beinhaltet keinen potentiellen Kapitalerlös, der sich aus der Veräußerung der Minderheitsbeteiligung an ArcherDx ergeben könnte.

Mit Blick auf das Jahr 2021 geht QIAGEN derzeit davon aus, dass der erste Impfstoff gegen SARS-CoV-2 im Laufe des Jahres nach und nach in großem Maßstab zur Verfügung stehen wird, dass aber Coronavirus-Testprodukte für einen längerfristigen Zeitraum benötigt werden, bevor die Nachfrage nachzulassen beginnt. Auch dürften sich die Erholungstendenzen in anderen Bereichen des Portfolios im Laufe des Jahres 2021 fortsetzen. Basierend auf diesen Annahmen erwartet der Konzern derzeit - ebenfalls zu konstanten Wechselkursen - eine Fortsetzung des Nettoumsatzwachstums im zweistelligen Bereich für 2021 im Vergleich zu Gesamtjahr 2020 und ein bereinigtes EPS-Wachstum von mindestens 18 Prozent.

Die QIAGEN-Aktie stieg im XETRA-Handel um 1,99 Prozent und schloss bei 40,46 Euro.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: QIAGEN

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