05.12.2022 17:52

VW-Aktie: Volkswagen-Chef Blume plant offenbar neue Software-Strategie

Firmenarchitektur im Blick: VW-Aktie: Volkswagen-Chef Blume plant offenbar neue Software-Strategie | Nachricht | finanzen.net
Firmenarchitektur im Blick
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Volkswagen-Chef Oliver Blume bereitet einem Medienbericht zufolge eine Neuordnung der Firmenarchitektur vor.
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Kern solle eine neue Softwarestrategie sein, die den Konzern zukunftsfähig halten solle, berichtete das "Handelsblatt" am Sonntag vorab unter Berufung auf Konzernkreise. Eckpunkte der Strategie wolle Blume am 15. Dezember in einer Sitzung des Aufsichtsrats präsentieren. Das sei das Ergebnis eines "Realitätschecks", den Blume nach der Amtsübernahme von seinem Vorgänger Herbert Diess Anfang September eingeleitet habe.

Blume stelle VW nun darauf ein, die vorhandene Software bis Ende des Jahrzehnts wettbewerbsfähig zu halten. Allein das koste deutlich mehr als eine Milliarde Euro, hieß es. VW habe sich dazu nicht äußern wollen.

Blume wolle das Thema Software in der Strategie neu verankern, so das "Handelsblatt". Der Konzern solle erst die Software festlegen und dann die Modelle ableiten - nicht mehr andersherum. Nach Gesprächen mit den Führungsteams von Audi, Porsche, VW, Seat und Skoda habe Blume seine Strategie durchgesetzt. Der neue Kurs koste nicht nur Geld, sondern verschiebe auch Prioritäten. So brauche VW ein weiteres Modell, um das vorläufige Aus des Zukunftsmodells "Trinity" zu kompensieren. Geplant sei dafür ein neuer E-SUV in der Golfklasse. Verlierer der Neujustierung sei die Tochter Audi. Sie verliere die Leitung über die Entwicklung autonom fahrender Autos an die Schwester VW Nutzfahrzeuge. Die Technik dürfte sich eher für Geschäftskunden rechnen als für Pkw, hieß es.

BGH verhandelt im Januar über Freisprüche für VW-Personalmanager

Der Bundesgerichtshof (BGH) wird sich im Januar mit den Freisprüchen für vier VW-Personalmanager vom Vorwurf der Untreue wegen hoher Betriebsratsgehälter befassen. Die Staatsanwaltschaft hatte Revision gegen ein entsprechendes Urteil des Landgerichts Braunschweig aus dem September 2021 eingelegt. Über diese Revisionen werde der 6. Strafsenat des BGH in Leipzig am 10. Januar 2023 verhandeln, teilte der Bundesgerichtshof am Montag mit.

Hintergrund des Verfahrens sind die hohen Bezüge, die fünf Volkswagen-Betriebsräte zwischen 2011 und 2016 eingestrichen hatten. Der langjährige VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh kam etwa in bonusstarken Jahren auf bis zu 750 000 Euro. Die Staatsanwaltschaft bewertete die Bewilligung dieser Gehälter als Untreue, weil VW Gewinn entgangen und so auch die Zahlung von Steuern vermindert worden sei. Den Schaden für VW bezifferte sie auf über fünf Millionen Euro

Das Landgericht hatte die vier Manager - darunter die Ex-VW-Konzernpersonalchefs Horst Neumann und Karlheinz Blessing - freigesprochen, weil keinem der Vorsatz für eine Untreue nachweisbar gewesen sei. Die Angeklagten seien irrtümlich davon ausgegangen, mit ihren Entscheidungen zu den Betriebsratsgehältern keine Pflichten zu verletzen. Ob das Urteil Bestand haben kann, muss nun der BGH entscheiden.

VW-Finanztochter wieder Hauptsponsor bei Braunschweiger Basketballern

Die Volkswagen-Finanztochter Financial Services ist wieder Hauptsponsor der Basketball Löwen Braunschweig. Das Engagement beim Bundesligisten gelte vorerst bis zum Ende der aktuellen Saison, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung. Zur Höhe der finanziellen Unterstützung teilten beide Seiten nichts mit. Die Financial Services waren bereits viele Jahre zuvor Hauptsponsor der Braunschweiger, aber dann vor der vergangenen Saison ausgestiegen.

Er hoffe nun auf eine langjährige Zusammenarbeit, um Ziele wie den internationalen Wettbewerb auch zu erreichen, wird Hauptgesellschafter Dennis Schröder in der Mitteilung zitiert. Am Dienstagabend (19.00 Uhr/MagentaSport) treffen die Löwen im Heimspiel auf Alba Berlin.

Die VW-Aktie gewann im XETRA-Handel zuletzt 1,31 Prozent auf 140,84 Euro.

Berlin / LEIPZIG / BRAUNSCHWEIG (Reuters / dpa-AFX)

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