11.11.2020 13:52

Alstom-Aktie in Rot: Alstom will Bombardiers Zugsparte bald übernehmen - Umsatz unter Druck

Geschäft normalisiert sich: Alstom-Aktie in Rot: Alstom will Bombardiers Zugsparte bald übernehmen - Umsatz unter Druck | Nachricht | finanzen.net
Geschäft normalisiert sich
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Ungeachtet der Corona-Krise will der französische TGV-Hersteller Alstom die seit längerem vorbereitete Megafusion mit der Bombardier-Zugsparte bis Ende März kommenden Jahres abschließen.
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Das teilte Alstom am Dienstagabend bei der Vorlage der Halbjahresergebnisse in Saint-Ouen bei Paris mit.

Alstom bestätigte frühere Informationen, wonach der Kaufpreis bis zu 5,3 Milliarden Euro betragen soll. Die anfängliche Spanne der Transaktion hatte zwischen 5,8 und 6,2 Milliarden Euro gelegen. Die EU-Wettbewerbshüter in Brüssel gaben im Juli grünes Licht für das Geschäft.

Alstom hat nach einem herben Geschäftseinbruch in der Corona-Krise auf ein fast normales Niveau zurückgefunden. Im zweiten Geschäftsquartal bis Ende September habe sich das Geschäft entspannt, teilte das Unternehmen am Dienstagabend in Saint-Ouen-sur-Seine mit. Da der Umsatz infolge des Lockdowns im ersten Geschäftsquartal aber um fast ein Viertel eingebrochen war, lagen die Erlöse in den ersten sechs Monaten mit gut 3,5 Milliarden Euro immer noch rund 15 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Grund war vor allem die Corona-Krise. Der Nettogewinn ging um rund ein Viertel auf 170 Millionen Euro zurück.

Noch deutlicher fiel der Rückgang bei den Neuaufträgen aus. Der Auftragseingang sackte im ersten Geschäftshalbjahr um rund 43 Prozent auf 2,65 Milliarden Euro ab. Allerdings ist das Auftragsbuch immer noch prall gefüllt. Mit 40 Milliarden Euro lag der Auftragsbestand Ende September nur drei Prozent niedriger als ein Jahr zuvor - bereinigt um Währungsschwankungen war er sogar zwei Prozent höher.

Konzernchef Henri Poupart-Lafarge rechnet für das zweite Geschäftshalbjahr mit besseren Geschäften. Dabei baut er er auf die Konjunkturmaßnahmen der vieler Regierungen, die die Nachfrage nach umweltfreundlichen Verkehrsmitteln antreiben sollte.

Alstom war vor der geplanten Fusion mit der Zugsparte des kanadischen Bombardier-Konzerns mit dem Versuch gescheitert, mit der Zugsparte des deutschen Siemens-Konzerns zusammenzugehen. Die EU-Wettbewerbshüter hatten ein Veto eingelegt, denn die Zugeständnisse reichten nach Brüsseler Auffassung damals nicht aus.

Die Alstom-Aktie verliert am Mittwoch an der EURONEXT zeitweise 3,97 Prozent auf 42,83 Euro.

/cb/stw/he

SAINT-OUEN-SUR-SEINE (dpa-AFX)

Bildquellen: Carsten Reisinger / Shutterstock.com

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