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23.04.2020 13:23

Schneider Electric macht weniger Umsatz - RIB Software-Kauf in trockenen Tüchern

Im Auftaktquartal: Schneider Electric macht weniger Umsatz - RIB Software-Kauf in trockenen Tüchern | Nachricht | finanzen.net
Im Auftaktquartal
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Die Corona-Krise hat beim französischen Elektrotechnikkonzern Schneider im ersten Quartal 2020 Spuren hinterlassen.
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Wie die Schneider Electric SE mitteilte, ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,6 Prozent auf 5,83 Milliarden Euro zurück. Das entspricht in etwa den Analystenerwartungen, die im Mittel auf 5,85 Milliarden gelautet hatten. Organisch belief sich der Umsatzrückgang auf 6,4 Prozent.

Schneider Electric sei mit Ausnahme von China gut ins Auftaktquartal gestartet. Ende März hätten sich große Teil der Welt jedoch im Lockdown befunden, und da sich an dieser Situation nicht viel geändert habe, sei im laufenden Quartal mit spürbaren Einbußen zu rechnen, hieß es. Der Konzern hofft jedoch auf positive Mitnahmeeffekte nach der Krise, wenn Regierungen und Unternehmen ihre Investitionen in Erneuerbare Energien, Digitalisierung, Infrastruktur oder intelligente Gebäude hochfahren würden.

Der Konzern hatte Ende März seine Prognose gestrichen und auch den Aktienrückkauf ausgesetzt. An der Dividende soll dagegen nicht gerüttelt werden. Bei der an diesem Donnerstag stattfindenden Hauptversammlung werde wie geplant die Auszahlung von 2,55 Euro je Aktie für das vergangene Jahr vorgeschlagen.

Darüber hinaus gab Schneider Electric am Berichtstag die Übernahme des deutschen Automatisierungs- und Prozessleittechnikspezialisten ProLeiT bekannt. Damit will der französische Konzern nach eigenen Angaben seine Position im Bereich Verbrauchsgüter stärken.

Schneider erreicht Mindestannahmeschwelle bei RIB-Kauf

Der französische Industriekonzern ist bei der geplanten Übernahme von RIB Software am Ziel. Bei der Zahl der angebotenen Aktien habe man die Mindestannahmeschwelle erreicht, sagte Schneider-Electric-Finanzchefin Hilary Maxson bei der Telefonkonferenz anlässlich veröffentlichten Zahlen. Der französische Konzern hatte im Februar angekündigt den deutschen Hersteller von Bausoftware für rund 1,5 Milliarden Euro übernehmen zu wollen. Die Offerte über 29 Euro je Aktie lief bis Mittwoch Mitternacht und hatte eine Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent.

Die genaue Annahmequote war zuletzt noch nicht bekannt. Die Wettbewerbsbehörden müssen dem Vorhaben noch grünes Licht geben. Die Gremien beider Unternehmen hatten den Anlegern die Annahme der Offerte empfohlen, der Angebotspreis lag rund 40 Prozent über dem Kurs der RIB-Aktie vor Bekanntgabe des Vorhabens. Schneider hofft weiter darauf, noch im zweiten Quartal den Deal abschließen zu können. Ein Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag ist nicht geplant.

Die Franzosen wollen mit dem Zukauf ihre Kompetenzen in der Digitalisierung für den Maschinenbau und die Bauwirtschaft ausbauen. Schneider Electric hatte vor einigen Jahren den britischen Anbieter Aveva übernommen, um den Kunden aus der allgemeinen Industrie eine Softwarebasis für den Betrieb ihrer Anlagen bieten zu können.

In den letzten Jahren haben Industrieunternehmen verstärkt kleinere Softwareunternehmen übernommen, um einen Fuß in die Tür attraktiver Wachstumsbereiche zu bekommen, da sich die Kundschaft in Richtung digitale Technologien wandelt und die Datenvernetzung von Maschinen und Geschäftsprozessen an Gewicht gewinnt. So hat unter anderem auch der Siemens-Konzern verstärkt bei Softwareunternehmen zugegriffen. Mit Softwarelösungen lassen sich in aller Regel auch höhere Margen erzielen als im reinen Maschinen- und Anlagenbau.

Schon seit geraumer Zeit war eine Übernahme von RIB Software im Gespräch. Bereits Mitte vergangenen Jahres hatte Chef Tom Wolf bekannt gemacht, dass er mit Investoren über eine neue Strategie spricht. Wolf ist bisher auch Hauptaktionär des Unternehmens. Er und Finanzchef Michael Sauer sollen nach der Transaktion gemeinsam weiter knapp 9 Prozent der Anteile halten. Bis zum Ende ihrer Verträge 2022 sollen die Manager an Bord bleiben. Bisher besaß Wolf mit seiner Familie knapp 17 Prozent der Anteile.

RIB Software mit Sitz in Stuttgart ist mit seinen über 2.700 Mitarbeitern spezialisiert auf Bausoftware für Planer, Architekten und Bauunternehmen und konzentriert sich vor allem auf die Bausimulation und -ausführung. Schneider Electric ist vor allem in der Elektrotechnik und der Industrieautomatisierung stark. Der Konzern hat weltweit mehr als 137.000 Mitarbeiter.

PARIS (Dow Jones) / dpa-AFX

Bildquellen: MIGUEL MEDINA/AFP/Getty Images

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