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14.11.2019 22:09
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Cisco-Aktie sackt ab: Cisco erschreckt Anleger mit Warnung vor Umsatzrückgang

Negativer Ausblick: Cisco-Aktie sackt ab: Cisco erschreckt Anleger mit Warnung vor Umsatzrückgang | Nachricht | finanzen.net
Negativer Ausblick
Der US-Netzwerk-Spezialist Cisco hat Anleger mit seinem Blick in die Zukunft verschreckt.
Der Umsatz werde im laufenden Quartal um drei bis fünf Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum sinken, teilte das Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Analysten hatten bisher hingegen mit einem Plus von 2,68 Prozent gerechnet.

>Cisco-Chef Chuck Robbins sprach in der Mitteilung von einem "herausfordernden makroökonomischen Umfeld". Der US-chinesische Handelsstreit und die sich abschwächende weltweite Wirtschaftsdynamik zwingen die Kunden des Unternehmens offenbar weiter zur Investitionszurückhaltung.

Im ersten Geschäftsquartal war der Umsatz noch um 1 Prozent auf 13,2 Milliarden US-Dollar gestiegen. Der Gewinn fiel unter dem Strich um 18 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar.

Cisco stellt vor allem sogenannte Router und Switches für den Internet- und Datenverkehr her. Die Technik steckt etwa in vielen Firmen-Netzwerken. Zuletzt hatte der Konzern aber auch verstärkt das Service- und Sicherheitsgeschäft im Blick.

Aktien unter Druck

Der Netzwerkausrüster Cisco hat seinen Anlegern am Donnerstag mit seinem Umsatzausblick einen schweren Schlag verpasst. Die Aktien sackten als abgeschlagenes Schlusslicht im Leitindex Dow Jones 30 Industrialum 7,33 Prozent auf 44,91 US-Dollar ab. Unter der Marke von 45 Dollar hatten die Papiere letztmals im Januar dieses Jahres gestanden. Die im bisherigen Jahresverlauf erzielten Kursgewinne schmolzen durch den Kursrutsch auf nur noch 3,8 Prozent zusammen.

Das erste Geschäftsquartal stieß am Markt zwar auf solides Feedback, der Netzwerkausrüster erschreckte die Anleger aber mit seiner Prognose für das zweite Geschäftsjahresviertel. Der Umsatz werde dann wegen eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds wohl um drei bis fünf Prozent tiefer ausfallen, teilte Cisco mit. Für Börsianer war dies ein herber Dämpfer, da Analysten bisher mit einem Umsatzanstieg um 2,7 Prozent gerechnet hatten.

Laut UBS-Analyst Tejas Venkatesh ist der trübe Ausblick Ausdruck des zunehmenden konjunkturellen Gegenwinds für den Netzwerkausrüster. In den Augen von Rod Hall von Goldman Sachs entwickeln sich die IT-Ausgaben der Cisco-Kunden weiter schwach. Er wie auch sein Kollege Sami Badri von der Credit Suisse blieben daraufhin bei ihrer neutralen Einschätzung der Aktie.

Experte Ingo Wermann von der DZ Bank wertet es auch negativ, dass Konzernchef Chuck Robbins derzeit keine Anzeichen für eine Belebung der Nachfrage sehe. "Der Konzern agiert aktuell in einer 'komplizierten Welt', die von hoher Unsicherheit der Kunden geprägt ist", so Wermann mit Verweis auf Aussagen Robbins'. Der Experte verwies dabei auf den schwelenden Handelsstreit, zähe Brexit-Gespräche und die Unruhen in Hongkong als konkrete Einflussfaktoren.

Allerdings gibt es auch ermutigende Aussagen von einzelnen Experten. So hält UBS-Experte Venkatesh an seiner Kaufempfehlung fest. Gleiches gilt für Amit Daryanani vom Analysehaus Evercore ISI. Da die Sorgen eher gesamtwirtschaftlicher Natur als hausgemacht seien, sollten sie auch nachlassen, sobald die globalen Unsicherheiten verblassten. Dann dürften die Aktien laut Daryanani wieder den Weg nach oben antreten.

Durch den Kursrutsch am Donnerstag wurde mit einem Schlag ein Marktwert von 16 Milliarden US-Dollar vernichtet. Mit einer Kapitalisierung von nun etwa 190 Milliarden Dollar rutschen die Cisco-Aktien in der Rangliste der schwersten Dow-Werte aus dem Mittelfeld weiter hinter Boeing und Pfizer ab. SAN JOSE (dpa-AFX)

Bildquellen: Katherine Welles / Shutterstock.com, Ken Wolter / Shutterstock.com

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