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10.04.2019 14:17

QIX Dividenden Europa: Mit diesen strategischen Verkaufsabsichten werden neue Allzeithochs bei der Dividendenaktie der Woche immer wahrscheinlicher

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In Anbetracht der für 2018 angekündigten Dividende käme die Aktie von Generali derzeit auf eine durchaus beachtliche Rendite von 5,3%.
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Aber auch die langfristige Politik der Versicherungsgruppe ist überzeugend. Immerhin hat das Management seit der Finanzkrise im Jahr 2009 die Ausschüttungen von damals bis heute fast verdreifacht. Und für dieses Jahr wird sogar erneut mit einer höheren Gewinnbeteiligung gerechnet. Die Aktie kann damit als solide Einkommensaktie betrachtet werden.

Mit Erlösen von zuletzt 65 Mrd. Euro zählt der italienische Konzern Generali zu den größten Versicherungsunternehmen Europas. Über die weltweit verteilten Tochtergesellschaften werden dabei sowohl Privat- als auch Firmenkunden umfassender Versicherungsschutz sowie Finanzdienstleistungen mit einer renditeorientierten Produktpalette angeboten. Die Schwerpunkte liegen hierbei vor allem auf privaten und gewerblichen Sachversicherungen, Lebens-, Risiko- und Vorsorgeversicherungen sowie Kranken- und Rechtsschutzversicherungen. Des Weiteren werden von der Generali-Gruppe auch weitreichende Beratungsleistungen rund um das Thema Vermögensaufbau bereitgestellt. In Deutschland wiederrum verfügt der Versicherer über eine Vielzahl an Tochterunternehmen wie die AachenMünchener, CosmosDirekt, Badenia und auch Advocard. Damit gilt Generali in Europa als führend im Direktverkauf von Versicherungen. Als zentrale Vertriebskanäle setzt das Unternehmen dabei neben der telefonischen Kundenbetreuung auch immer mehr auf das Internet.

Finanzaufsicht stimmt Verkauf von hochverzinsten Alt-Verträgen zu

Für Generali ist in Deutschland offenbar der Weg frei, um sich von Teilen der unrentablen und kostenintensiven Lebensversicherungssparte trennen zu können. Wie das Versicherungsunternehmen Anfang der Woche bekannt gab, habe die Finanzaufsicht Bafin keine Einwände gegen den Verkauf von 4 Mio. deutschen Lebensversicherungsverträgen an den Abwickler Viridium. Die Aufsicht sei mittlerweile davon überzeugt, dass im Falle des geplanten Erwerbs der Generali Lebensversicherung AG durch die Viridium Gruppe die Belange der Versicherten ausreichend gewahrt bleiben, hatte die Behörde zuvor mitgeteilt. An einen Verkauf eines Versicherungsunternehmens seien jedoch strenge gesetzliche Anforderungen geknüpft, um die Interessen der Versicherten zu schützen. Derweil fällt es Lebensversicherern wie Generali zunehmend schwerer, angesichts des gegenwärtigen Niedrigzinsumfelds, an den Kapitalmärkten die hohen Garantieversprechen der Vergangenheit von bis zu 4% zu erzielen. Das Neugeschäft mit kapitalbildenden Lebensversicherungen haben manche europäischen Versicherer inzwischen sogar schon eingestellt. Die italienische Gruppe will aber allein schon aus Kostengründen die teuren Altpolicen loswerden.

Allerdings bleibt der Verkauf von hochverzinsten Alt-Verträgen an spezialisierte Abwickler, wie die Absichten von Generali zeigen, umstritten. Zumal die Aufkäufer die bestehenden Verträge bis zum Ablauf verwalten müssen. Zuletzt befürchtete der Bund der Versicherten, dass die Kunden schlechter gestellt werden könnten. Versicherungsexperten argumentieren dagegen, dass Abwicklungsplattformen wie Viridium, die dem Finanzinvestor Cinven und dem Rückversicherer Hannover Rück gehört, im Gegensatz zu Versicherungsunternehmen keinen Vertrieb bräuchten. Ihre Kosten seien geringer, davon könnten Kunden möglicherweise sogar profitieren.

Verlässliche und stabile Ausschüttungspolitik

In Anbetracht der für 2018 angekündigten Dividende von 0,90 Euro käme die Aktie von Generali derzeit auf eine durchaus beachtliche Rendite von 5,3%. Aber auch die langfristige Politik der Versicherungsgruppe ist überzeugend. Immerhin hat das Management seit der Finanzkrise im Jahr 2009 die Ausschüttung von damals 0,35 Euro auf nun 0,90 Euro fast verdreifacht. Letztlich kamen die Aktionäre während dieser Zeit in den Genuss einer Kapitalrendite von im Schnitt 3,3%. Auch die Ausschüttungsquote lag bei Generali in den letzten Jahren nur bei 50 bis 60%, was für ein zuverlässiges Dividendenpapier ausgesprochen konservativ ist. Und für 2019 wird sogar erneut mit einer etwas höheren Gewinnbeteiligung von 0,95 Euro gerechnet. Die Aktie kann damit als solide Einkommensaktie betrachtet werden.

Aktuell befindet sich Generali im Dividenden-Auswahlindex QIX Dividenden Europa. Der QIX Dividenden Europa ist ein Aktien-Index, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. In den Index werden 25 europäische Aktien aufgenommen, die sich nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk dafür qualifizieren. Neben einer hohen Dividendenrendite berücksichtigt das Regelwerk dabei fundamentale Kriterien wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Auch technische Aspekte wie stabile Kursverläufe mit niedriger Volatilität fließen in das Ranking mit ein.

Wenn Sie den QIX Dividenden Europa Index nachbilden wollen, bietet sich ein Index-Tracker der UBS an.

Hinweis: Da der QIX Dividenden Europa Index von finanzen.net und der Traderfox GmbH, einer Tochtergesellschaft der finanzen.net GmbH, entwickelt wurde, partizipieren die finanzen.net GmbH und die TraderFox GmbH indirekt oder direkt an der Vermarktung des QIX Dividenden Europa. Dies betrifft u.a. Lizenzeinnahmen von Emissionsbanken und KVGs.

Bildquellen: Traderfox

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