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27.04.2022 20:47

Boeing-Aktie unter Druck: Boeing beginnt Geschäftsjahr mit Milliardenverlust - Neue 777X verzögert sich weiter

Rote Zahlen: Boeing-Aktie unter Druck: Boeing beginnt Geschäftsjahr mit Milliardenverlust - Neue 777X verzögert sich weiter | Nachricht | finanzen.net
Rote Zahlen
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Die Folgen des Ukraine-Kriegs und hauseigene Probleme haben den US-Flugzeughersteller Boeing im ersten Quartal überraschend tief in die roten Zahlen gerissen.
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Unter dem Strich stand ein Verlust von über 1,2 Milliarden US-Dollar (gut 1,1 Mrd Euro) nach einem Minus von 561 Millionen ein Jahr zuvor, wie der Rivale des weltgrößten Flugzeugbauers Airbus am Mittwoch in Chicago mitteilte.

Nun verschiebt Boeing die Auslieferung seines modernisierten Großraumjets 777X ein weiteres Mal: Wegen Problemen bei der Zertifizierung werde das erste Exemplar der Langversion 777-9 erst im Jahr 2025 ausgeliefert. Erst vor gut einem Jahr hatte Boeing die Premiere bis ins Spätjahr 2023 vertagt und deshalb eine Milliardenbelastung verbucht. Die erneute Verzögerung werde ab dem zweiten Quartal zu Mehrkosten von insgesamt 1,5 Milliarden Dollar führen, hieß es nun.

Das erste Vierteljahr sei von neuen Herausforderungen geprägt gewesen, sagte Konzernchef Dave Calhoun. Boeing musste angesichts des Ukraine-Kriegs hohe Belastungen schultern. Zudem ächzt der Airbus-Rivale weiter unter Problemen beim Langstreckenjet 787 "Dreamliner" und Schwierigkeiten bei der neuen US-Präsidentenmaschine Air Force One. Der Umsatz fiel überraschend um acht Prozent auf knapp 14 Milliarden Dollar. Zudem hatten Experten mit einem deutlich geringeren Verlust gerechnet.

Calhoun betonte, dass Boeing beim krisengeschüttelten "Dreamliner"-Jet Fortschritte mache. Der Problemflieger kann wegen hartnäckiger Fertigungsmängel seit Monaten nicht wie geplant ausgeliefert werden, was bereits zu Produktionsdrosselungen und teuren Entschädigungszahlungen an Kunden führte. Laut Calhoun hat Boeing nun einen Plan zur Behebung der Probleme bei der US-Flugaufsicht FAA eingereicht. Er machte jedoch keine Angaben dazu, wann die Auslieferungen wieder aufgenommen werden könnten.

Für die Boeing-Aktie ging es daraufhin deutlich abwärts.

An der NYSE gibt die Boeing-Aktie zeitweise 8,18 Prozent auf 153,38 US-Dollar. Seit dem Jahreswechsel hat das Papier damit fast ein Viertel an Wert eingebüsst.

CHICAGO (dpa-AFX)

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20.06.2022Airbus SE (ex EADS) BuyJefferies & Company Inc.
20.06.2022Airbus SE (ex EADS) Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
17.06.2022Airbus SE (ex EADS) OverweightJP Morgan Chase & Co.
15.06.2022Airbus SE (ex EADS) BuyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
09.06.2022Airbus SE (ex EADS) BuyDeutsche Bank AG
20.06.2022Airbus SE (ex EADS) BuyJefferies & Company Inc.
20.06.2022Airbus SE (ex EADS) Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
17.06.2022Airbus SE (ex EADS) OverweightJP Morgan Chase & Co.
15.06.2022Airbus SE (ex EADS) BuyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
09.06.2022Airbus SE (ex EADS) BuyDeutsche Bank AG
26.01.2022Airbus SE (ex EADS) HoldKepler Cheuvreux
11.01.2022Airbus SE (ex EADS) HoldKepler Cheuvreux
29.10.2021Airbus SE (ex EADS) HoldKepler Cheuvreux
28.10.2021Airbus SE (ex EADS) HoldKepler Cheuvreux
12.10.2021Airbus SE (ex EADS) HoldKepler Cheuvreux
09.11.2020Airbus SE (ex EADS) UnderweightJP Morgan Chase & Co.
13.10.2020Airbus SE (ex EADS) UnderweightJP Morgan Chase & Co.
14.08.2020Airbus SE (ex EADS) VerkaufenDZ BANK
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