Mit my-si zum Triple in der Geldanlage: Nachhaltig, renditestark, sozial. Ihr Robo Advisor für Vermögen und eine bessere Welt: my-si-w-
15.03.2021 16:11

Salzgitter kann Verlust begrenzen - Aktie fällt

Umsatzeinbruch: Salzgitter kann Verlust begrenzen - Aktie fällt | Nachricht | finanzen.net
Umsatzeinbruch
Folgen
Der Salzgitter-Konzern hat die eingebrochene Stahlnachfrage im vergangenen Jahr deutlich zu spüren bekommen, die Verluste im laufenden Geschäft aber etwas eindämmen können.
Werbung
Vor Steuern stand für 2020 am Ende ein Minus von rund 196 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag berichtete. Im Jahr zuvor hatte der Fehlbetrag noch bei 253 Millionen Euro gelegen. Der Umsatz sackte von mehr als 8,5 Milliarden auf gut 7,1 Milliarden Euro ab.

Der nach thyssenkrupp zweitgrößte deutsche Stahlhersteller verwies dabei auf die pandemiebedingten "gesellschaftlichen sowie wirtschaftlichen Verwerfungen", Vorstandschef Heinz Jörg Fuhrmann sprach von einer "Ausnahmesituation". Besonders im zweiten Quartal gingen die Aufträge zunächst erheblich zurück, im weiteren Verlauf und vor allem zum Jahresende erholte sich das Geschäft dann wieder.

Es sei gelungen, die Finanzierung abzusichern und wichtige Projekte wie den Beginn der Produktion mit Hilfe von Wasserstoff anzuschieben. "Das Geschäftsjahr 2020 war somit kein verlorenes Jahr", so Fuhrmann. Das Nettoergebnis verschlechterte sich allerdings weiter von minus 237 auf minus 274 Millionen Euro. Als Grund wurde unter anderem eine Nachzahlung von Kapitalertragsteuern genannt, die Salzgitter anficht.

Für 2021 werden deutlich bessere Zahlen erwartet. So will der Konzern vor Steuern den Sprung in die schwarzen Zahlen schaffen, mindestens 150 Millionen Euro Gewinn werden angepeilt, beim Umsatz die Rückkehr zum Vor-Corona-Niveau aus 2019. Es gebe jedoch weiterhin hohe Risiken. Die Zahl der Beschäftigten sank zuletzt um rund 800 auf gut 24 400. Die Dividende für die Aktionäre soll dieses Mal ausfallen.

Die Salzgitter AG hatte für das Schlussquartal 2020 bereits einen "aufwärtsgerichteten" Trend bei Flachstahl sowie in der Handels- und in der Technologiesparte gemeldet. Die Konjunktur gewann nach dem heftigen Absturz in verbundenen Branchen wieder etwas Schwung zurück. Insgesamt habe sich das Umfeld aufgehellt, hieß es. Die Preise seien gestiegen - wenngleich auch für Rohstoffe wie Eisenerz oder Schrott.

Die Stahlbranche ist ein wichtiger Zulieferer für Kernindustrien wie Autobau, Maschinenbau oder die Bauwirtschaft. Vor allem Letztere erwies sich im vorigen Jahr als relativ krisenresistent. Aber auch weitere Abnehmer hoffen auf ein anziehendes Geschäft. Bei alldem bleibt die Unsicherheit wegen einer möglichen dritten Viruswelle, drohender neuer Einschränkungen und wackliger Lieferketten groß.

Insgesamt kommen die Stahlkocher aus einem tiefen Tal: 2020 war ihre Produktion auf den niedrigsten Stand seit 2009 gesunken. Salzgitter muss gleichzeitig große Investitionen schultern. So hat der Konzern eine Anlage zur Produktion von Wasserstoff mit Hilfe von Ökostrom aufgebaut, kürzlich wurde diese an neu errichtete Windräder auf dem Werksgelände am Stammsitz angeschlossen. Der Wasserstoff wird zur Stahlerzeugung ohne klimaschädliche Kokskohle genutzt. Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß um 30 Prozent und bis 2050 um 95 Prozent sinken.

Salzgitter-Aktie ins Minus gedreht - Dividendensignale überraschen

Nach einem Hoch seit 2019 am Vormittag sind die Papiere von Salzgitter am Montag im weiteren Verlauf schwer unter Druck geraten. Die Anteilsscheine des Stahlkonzerns verlieren am Nachmittag zeitweise 5,72 Prozent auf 25,22 Euro, nachdem das Jahr bisher mit bis zu 26 Prozent Kursplus gut gelaufen war.

Die vermutlich größte Überraschung der am Vormittag vorgelegten endgültigen Bilanz für 2020 ist für den JPMorgan-Experten Luke Nelson, dass nun keine Dividende gezahlt und den Anlegern erst für 2022 wieder eine Ausschüttung avisiert wird. Dies sei im Vergleich zur Konkurrenz recht zurückhaltend, so Nelson.

/p>

(dpa-AFX)
Bildquellen: Lukassek / Shutterstock.com

Nachrichten zu Salzgitter

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Salzgitter

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
26.04.2021Salzgitter HaltenIndependent Research GmbH
23.04.2021Salzgitter kaufenDZ BANK
23.04.2021Salzgitter buyJefferies & Company Inc.
23.04.2021Salzgitter buyBaader Bank
21.04.2021Salzgitter buyBaader Bank
23.04.2021Salzgitter kaufenDZ BANK
23.04.2021Salzgitter buyJefferies & Company Inc.
23.04.2021Salzgitter buyBaader Bank
21.04.2021Salzgitter buyBaader Bank
15.04.2021Salzgitter kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
26.04.2021Salzgitter HaltenIndependent Research GmbH
16.04.2021Salzgitter HoldDeutsche Bank AG
23.03.2021Salzgitter HoldKepler Cheuvreux
17.03.2021Salzgitter HoldDeutsche Bank AG
16.03.2021Salzgitter HaltenIndependent Research GmbH
22.01.2021Salzgitter ReduceBaader Bank
18.01.2021Salzgitter UnderperformCredit Suisse Group
10.12.2020Salzgitter UnderweightMorgan Stanley
09.12.2020Salzgitter ReduceBaader Bank
09.12.2020Salzgitter UnderweightJP Morgan Chase & Co.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Salzgitter nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen

Jetzt kostenlos anmelden!

Quartalsberichte lesen fast so einfach wie Auto fahren. Wenn das Material in Ordnung ist, muss der Fahrer nur den Schlüssel rumdrehen, Gas geben und auf sein Umfeld achten. Im Trading-Seminar heute live ab 18 Uhr, zeigt Ihnen ein Profi, wie Sie Quartalszahlen für Ihr Portfolio nutzen können.

Jetzt kostenlos anmelden!
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

DAX gibt Gewinne ab -- Conti passt Prognose an -- VW mit Gewinnsprung -- Fresenius mit solidem Quartal -- Zalando hebt Ausblick an und kauft Aktien zurück -- FMC, Evonik, Henkel, PayPal, Uber im Fokus

ING überrascht mit kräftigem Gewinnplus. HOCHTIEF-CEO bestätigt zur Hauptversammlung Prognose 2021. ElringKlinger mit deutlichem Plus beim Gewinn. HeidelbergCement bleibt zuversichtlich für das Gesamtjahr. Jeff Bezos verkauft Amazon-Aktien im Milliardenwert. Microsoft bietet Datenverarbeitung in Europa an. Nintendo verzeichnet starkes Jahr dank Switch-Konsole.

Top-Rankings

Die teuersten Scheidungen aller Zeiten
Diese Menschen kommt das Liebes-Aus teuer zu stehen
Die größten Staatspleiten
Welche Länder haben am häufigsten Bankrott anmelden müssen?
MDAX: Die Gewinner und Verlierer im April 2021
Welche Aktie macht das Rennen?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

DAX 30: Die Gewinner und Verlierer im April 2021
Welche Aktie macht das Rennen?
Die größten Börsencrashs
Die größten Krisen an den Finanzmärkten
Rohstoffe: Die Gewinner und Verlierer im April 2021
Welcher Rohstoff macht das Rennen?
Die zehn größten Übernahmen
Wer legte für wen das meiste Geld auf den Tisch?
Die erfolgreichsten Filme aller Zeiten (Stand März 2021)
Welcher Blockbuster spielte den größten Umsatz aller Zeiten ein?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Sorge vor der steigenden Inflation wächst; mit welchen Assets Klassen versuchen Sie Ihr Depot zu diversifizieren?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln