my-si Webinar: Mit nachhaltiger, digitaler Strategie renditestark anlegen - So geht zeitgemäße Geldanlage heute - Hier anmelden-w-
12.03.2020 17:55

RWE-Aktie dennoch unter Druck: RWE verdient mehr mit Energiehandel - Höhere Dividende auch für 2020

Weg zum Ökostromkonzern: RWE-Aktie dennoch unter Druck: RWE verdient mehr mit Energiehandel - Höhere Dividende auch für 2020 | Nachricht | finanzen.net
Weg zum Ökostromkonzern
Folgen

Börsenspiel Trader: Clever handeln und Jaguar I-PACE gewinnen. Jetzt anmelden! -W-

Der Energiehandel hat RWE 2019 noch ein starkes Jahr beschert.
Werbung
Allerdings geht das Management nicht davon aus, dass das so weitergeht und blickt deshalb sehr zurückhaltend auf die Zukunft. Das Handelsgeschäft sei sehr schwankungsanfällig: "Normalerweise ergibt sich hier eher ein gemischtes Bild", erläuterte RWE-Chef Rolf Martin Schmitz bei einer Telefonkonferenz am Donnerstag. Deshalb rechnet er im laufenden Jahr damit, dass das operative Ergebnis leicht sinken wird.

Der Energiekonzern steckt nach dem Tauschgeschäft mit E.ON im Umbruch und legt den Fokus in Zukunft auf die erneuerbaren Energien. Der Anteil an der Stromproduktion sei mit 12 bis 15 Prozent derzeit allerdings noch gering. Und es bleibe auch noch länger so, dass der Anteil der herkömmlichen Stromproduktion mehr als 50 Prozent ausmache, so Schmitz.

Die Erneuerbaren Energien sollen bis 2022 mit einer Investitionssumme von 5 Milliarden ausgebaut werden. Allerdings investiert der Konzern dabei nur 20 Prozent in Deutschland. Um attraktive Projekte zu finden, müsse man den Radius über die Grenzen Europas hinaus erweitern, heißt es. Schmitz kritisiert schon länger das schwierige Umfeld für den Ausbau in Deutschland. Die Proteste gegen die Tesla-Fabrik in Brandeburg zeigten die Haltung, die hierzulande derzeit herrsche.

Auch wegen des schwachen Ausblicks auf 2020 stürzte die Aktie via XETRA in einem sehr schwachen Markt um 17,30 Prozent ab und schloss bei 22,95 Euro. Für 2020 peilen die Essener ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebidta) von 2,7 bis 3,0 Milliarden Euro an. Auf Pro-Forma-Basis lag das bereinigte operative Ergebnis 2019 mit knapp über 3 Milliarden etwas höher. Die Pro-Forma-Zahlen stellen RWE so dar, wie der Konzern künftig nach dem Deal mit Eon aufgestellt sein wird.

Auch beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) bleibt die Prognose des Konzerns mit 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro etwas hinter dem Ergebnis aus 2019 zurück. Das bereinigte Nettoergebnis 2020 soll zwischen 0,85 und 1,15 Milliarden Euro liegen. 2019 lag der bereinigte Gewinn mit 1,2 Milliarden ebenfalls höher - und das sogar ohne die künftig dazugehörenden erneuerbaren Energien.

Marktexperten hatten sich mehr erhofft. Auch die angepeilte Dividende liege mit 85 Cent unter den Erwartungen, schrieb ein Händler. Jetzt komme es darauf an, wie die detaillierte Strategie des Konzerns für 2020 aussehe. RWE werde zunehmend ein reiner Player im Bereich erneuerbare Energien und zudem zum drittgrößten europaweit, das spiegele der aktuelle Kurs nicht wider, konstatierte Barclays-Experte Peter Crampton.

Der Konzern schlägt für 2019 eine Dividende von 80 Cent vor, das wären 10 Cent mehr als im Vorjahr. Für 2020 will das Management den Aktionären erneut 5 Cent mehr zahlen. Ab 2020 will RWE bis 2022 jährlich ein Ergebniswachstum von 7 bis 10 Prozent erreichen.

Mit der Neuaufstellung gibt sich der Konzern auch eine neue Struktur. Künftig unterteilt er sein Geschäft in die fünf Segmente Offshore Wind, Onshore Wind/Solar, Wasser/Biomasse/Gas, Energiehandel und Kohle/Kernenergie. Bisher waren die erneuerbaren Energien Teil des Geschäfts der Konzerntochter innogy, die im Zuge des Deals mit Eon zerschlagen wurde.

Die Stromerzeugung ist 2019 zurückgegangen, auch wegen des Rodungsstopps im Hambacher Forst. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) verbesserte RWE allerdings wegen des starken Energiehandels innerhalb eines Jahres von 1,5 auf 2,1 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzerngewinn verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahr von 0,591 auf 1,2 Milliarden Euro.

Damit legt RWE letztmalig "Stand Alone"-Zahlen vor. Darin enthalten sind nur die Segmente Braunkohle und Kernenergie, die europäische Stromerzeugung sowie der Energiehandel. Die Tochter innogy, die zerschlagen wird, ist operativ nicht mehr enthalten. Nur die Dividende wird dazu gezählt. Ab dem laufenden Jahr werden die Zahlen dann für den neuen Konzern inklusive erneuerbare Energien angegeben./knd/men/jha/

ESSEN (dpa-AFX)

Bildquellen: Adam Berry/Getty Images, RWE

Nachrichten zu RWE AG St.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu RWE AG St.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
10.09.2021RWE BuyJefferies & Company Inc.
09.09.2021RWE BuyUBS AG
09.09.2021RWE OutperformCredit Suisse Group
07.09.2021RWE OutperformCredit Suisse Group
06.09.2021RWE OutperformCredit Suisse Group
10.09.2021RWE BuyJefferies & Company Inc.
09.09.2021RWE BuyUBS AG
09.09.2021RWE OutperformCredit Suisse Group
07.09.2021RWE OutperformCredit Suisse Group
06.09.2021RWE OutperformCredit Suisse Group
17.08.2021RWE HoldKepler Cheuvreux
12.08.2021RWE HoldKepler Cheuvreux
30.07.2021RWE HaltenDZ BANK
27.05.2021RWE HoldKepler Cheuvreux
12.05.2021RWE HaltenDZ BANK
12.11.2020RWE ReduceKepler Cheuvreux
13.08.2020RWE ReduceKepler Cheuvreux
15.05.2020RWE ReduceKepler Cheuvreux
21.04.2020RWE ReduceKepler Cheuvreux
16.01.2020RWE ReduceKepler Cheuvreux

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für RWE AG St. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

DAX geht unter 15.500 Punkten ins Wochenende -- US-Börsen schließen schwächer -- Cerberus: Interesse an Commerzbank-Staatsanteil -- Vonovia, Deutsche Wohnen, Biotest im Fokus

Drägerwerk: Aussicht auf höhere Dividende. Weiter verschärft: Daimler Truck leidet unter Halbleiter-Engpässen. Tesla-Chef Musk kommt zum Tag der offenen Tür nach Deutschland. Deutsche Bank-Aktie: Sewing entschuldigt sich für scharfe Kritik in Analysten-Studie. HOCHTIEF-Tochter CIMIC erhält Auftrag für Western Sydney Airport. Stimmung der US-Verbraucher hellt sich im September auf. E.ON-Chef setzt auf Netze als Treiber der Energiewende.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Jobs werden künftig Roboter übernehmen
Billiger als der Mensch.
Bei diesen Unternehmen gibt es in Deutschland das höchste Gehalt
Bei diesen Unternehmen gibt es in Deutschland das höchste Gehalt
Rohstoffe: Die Gewinner und Verlierer im August 2021
Welcher Rohstoff macht das Rennen?
Die 30 weltgrößten Unternehmen
Es gibt hunderte milliardenschwere Unternehmen. Die Top 30.
Jobs mit Zukunft und hohem Gehalt
Hier wird man auch künftig noch gut bezahlt
mehr Top Rankings

Umfrage

Wenn morgen Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln