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17.06.2020 18:01

Fraport-Chef erwartet den Abbau von bis zu 4.000 Jobs - Fraport-Aktie im Minus

Wegen Corona-Krise: Fraport-Chef erwartet den Abbau von bis zu 4.000 Jobs - Fraport-Aktie im Minus | Nachricht | finanzen.net
Wegen Corona-Krise
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Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport rechnet wegen der Corona-Krise mit dem Abbau tausender Arbeitsplätze.
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"So hart es auch ist, wir werden etwa 3.000 bis 4.000 Menschen weniger beschäftigen können", sagte Vorstandschef Stefan Schulte in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Dies seien die Perspektiven für die Jahre 2023 und 2024. Die Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite sollten bald beginnen, sagte Schulte. Zuletzt beschäftigte Vergangenes Fraport rund 22.000 Mitarbeiter.

Schulte hofft, dass sich ein Großteil der Stellenstreichungen darüber regeln lässt, dass Mitarbeiter in den Ruhestand gehen und nicht ersetzt werden. Andere könnten ihre Arbeitszeit vorübergehend reduzieren.

Der Manager hatte bereits vor einigen Wochen gesagt, dass Fraport angesichts des absehbar geringeren Passagieraufkommens um einen Jobabbau nicht herumkomme. Er hatte sich jedoch da auf keine Größenordnung für die Stellenstreichungen festlegen wollen.

Die Fraport-Führung rechnet damit, dass das Passagieraufkommen in Frankfurt in diesem Jahr um bis zu 60 Prozent hinter dem bisherigen Rekord von gut 70 Millionen Fluggästen aus dem Vorjahr zurückbleibt. Für die kommenden Jahre erwartet Schulte zwar eine deutliche Erholung. Allerdings dürften die Fluggastzahlen selbst im Jahr 2023 nach seiner Einschätzung noch 15 bis 20 Prozent unter dem Niveau von 2019 liegen.

Nach Berechnungen von Bloomberg haben Fluggesellschaften in Europa und dem Nahen Osten in der Corona-Krise bereits den Abbau von mehr als 100.000 Arbeitsplätzen angekündigt. Allein Lufthansa hat den Personalüberhang auf etwa 22.000 Vollzeitstellen beziffert.

Die Fraport-Aktie gab am Mittwoch auf der Handelsplattform XETRA 1,24 Prozent auf 43,02 Euro nach.

/stw/knd/he

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Vytautas Kielaitis / Shutterstock.com

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