Wegen Credit Suisse-Fusion

UBS-Aktie tiefer: UBS passt Nettogewinn 2023 nachträglich an

28.03.24 12:58 Uhr

UBS-Aktie schwächer: UBS muss nach Credit Suisse-Übernahme Bilanz anpassen | finanzen.net

Die UBS hat den Ansatz der übernommenen Credit Suisse in ihrer Bilanz angepasst.

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Der so genannte negative Geschäfts- oder Firmenwert der Credit Suisse wurde wegen einer geänderten Fair-Value-Bewertung der Credit Suisse um 1,2 auf 27,7 Milliarden US-Dollar gesenkt, wie das Schweizer Institut bei der Veröffentlichung des Geschäftsberichts mitteilte. Das vorläufig Anfang Februar berichtete Nettoergebnis 2023 der UBS reduziert sich damit auf 27,8 von 29 Milliarden Dollar.

UBS zahlt CEO Ermotti 2023 Vergütung von 14,4 Mio Franken

Die Schweizer Großbank UBS hat ihrem CEO Sergio Ermotti im vergangenen Jahr eine Vergütung von insgesamt 14,4 Millionen Schweizer Franken gezahlt. Das sind 14 Prozent mehr als die Vergütung seines Vorgängers Ralph Hamers im Jahr 2022.

Die Gesamtvergütung der Schweizer Bankengruppe für alle Mitglieder der Geschäftsleitung belief sich im Jahr 2023 auf 140,3 Millionen Franken, gegenüber 106,9 Millionen Franken im Vorjahr, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht.

Ermotti war im April vergangenen Jahres zur UBS zurückgekehrt, um die Integration der Credit Suisse zu leiten, nachdem er bereits von 2011 bis 2020 als CEO für den Konzern tätig war. Hamers hatte sich den damaligen Angaben zufolge bereit erklärt, im Interesse des Zusammenschlusses von UBS und Credit Suisse zurückzutreten.

UBS sieht in Abschwung der Geschäftsimmobilien ein Risiko

Die UBS stuft den Abschwung im Markt für Geschäftsimmobilien als bedeutendes Risiko für das eigene Geschäft ein.

Die UBS überwache die Entwicklung, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht der Schweizer Großbank. "Negative Auswirkungen auf die Bewertungen durch höhere Zinssätze und der strukturelle Rückgang der Nachfrage nach Büro- und Einzelhandelsflächen könnten angesichts des erheblichen Engagements von Banken und Nicht-Banken in diesem Sektor breitere Auswirkungen haben."

Im Bereich Geschäftsimmobilien sei die UBS Ende 2023 mit 55,1 Milliarden Dollar exponiert gewesen. Der Anstieg im Vergleich zu den 47,1 Milliarden des Vorjahres ging vor allem auf die Übernahme der Credit Suisse zurück. Als "bedeutende und aufkommende" Risiken stuft die UBS Bedrohungen ein, die innerhalb eines Jahres eintreten und sich erheblich auf den Konzern auswirken können.

Ein bedeutender Anteil der Gewerbeimmobilien steht im Heimmarkt. Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) machte in seiner am Donnerstag veröffentlichten Einschätzung zur Schweiz den Markt für Geschäftsimmobilien als Risiko für das Land aus. Während die direkten Engagements der Banken in Gewerbeimmobilien bescheiden seien, verhinderten Datenlücken einen umfassenden Überblick über die Engagements und die Identifizierung von Verflechtungen zwischen verschiedenen Finanzinstituten. Wachsamkeit sei angezeigt.

Die Gewerbeimmobilienmärkte in Europa und den USA befinden sich im größten Abschwung seit der Finanzkrise. Analysten sind allerdings der Ansicht, dass die Auswirkungen eines weiteren Abschwungs auf die Großbanken überschaubar bleiben dürften. Im SIX-Handel geht es für die UBS-Aktie zwischenzeitlich 1,7 Prozent abwärts auf 27,77 Franken.

Von Adria Calatayud

ZÜRICH (Dow Jones / Reuters)

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