UniCredit-Aktie dreht ins Minus: UniCredit hebt Prognose nach überraschend hohem Quartalsgewinn an

UniCredit hat nach einem Gewinnsprung im dritten Quartal seine Ziele für das Gesamtjahr angehoben.
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Gerechnet wird nun für 2021 mit Erträgen in Höhe von rund 17,5 (bisher: 17,1) Milliarden Euro und einem bereinigten Nettogewinn von 3,7 Milliarden Euro, wie die italienische Großbank mitteilte. Hier war UniCredit bislang von "über 3 Milliarden Euro" ausgegangen. Besser als bisher werden auch die Risikokosten erwartet. Die Kostenprognose wurde unterdessen bestätigt.
In den Monaten Juli bis September verdiente UniCredit netto 1,06 Milliarden Euro, ein Anstieg von mehr als der Hälfte gegenüber dem Vorjahreswert von 680 Millionen Euro und auch erheblich über der Analysten-Konsensschätzung von 825 Millionen Euro.
Die Einnahmen stiegen unterdessen leicht auf 4,44 von 4,35 Milliarden Euro. Analysten hatten hier mit 4,26 Milliarden Euro gerechnet.
Der Nettozinsertrag von UniCredit - die Differenz zwischen dem, was Banken mit Krediten verdienen und für Spareinlagen zahlen - lag bei 2,27 Milliarden Euro, 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr.
Das Geldhaus kündigte überdies an, dass es den mit Spannung erwarteten Strategieplan am 9. Dezember vorlegen wird.
UniCredit-Aktien verlieren in Mailand mittlerweile 0,19 Prozent auf 11,40 Euro.
BARCELONA (Dow Jones)
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