finanzen.net
12.02.2019 16:47
Bewerten
(0)

Deshalb fällt der Eurokurs zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit November

Dollar-Stärke: Deshalb fällt der Eurokurs zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit November | Nachricht | finanzen.net
Dollar-Stärke
DRUCKEN
Der Euro hat am Dienstag seine Talfahrt der vergangenen Handelstage vorerst gestoppt.
Nachdem der Kurs am Vormittag bis auf 1,1258 US-Dollar gefallen war und damit auf den tiefsten Stand seit November setzte im Nachmittagshandel eine leichte Erholung ein. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung knapp unter 1,13 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1296 (Montag: 1,1309) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8853 (0,8843) Euro.
Anzeige
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 30 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
80,6% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Marktteilnehmer sprachen von einer ausgeprägten Dollar-Stärke, die den Handel am Devisenmarkt dominierte. Die starke US-Währung ist eine Folge zahlreicher politischer und wirtschaftlicher Risiken in der Welt. Der Dollar zählt zu den wichtigen Weltreservewährungen und wird von Investoren in unsicheren Zeiten als sicherer Anlagehafen geschätzt.

Zuletzt hatte aber Hinweise auf ein Ende des Haushaltsstreits in den USA die Anleger wieder ein Stück weit optimistischer gestimmt. Wenige Tage vor einem drohenden neuen "Shutdown" der US-Regierung ist eine Einigung nähergerückt. Die Unterhändler von Republikanern und Demokraten im Kongress verkündeten eine grundsätzliche Einigung - ohne aber Einzelheiten zu nennen. Unklar ist allerdings, ob US-Präsident Donald Trump einer solchen Vereinbarung zustimmen wird.

Devisenexperte Manuel Andersch von der BayernLB verwies als Erklärung für die jüngste Euroschwäche auch auf Meldungen aus Italien. Die populistische Regierung in Rom hatte die Notenbank des Landes kritisiert und will einen Austausch der Führungsriege der Banca d'Italia. Außerdem wolle die Regierung offenbar die Goldreserven der italienischen Notenbank zur Finanzierung des Staatshaushalts nutzen, sagte Andersch.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87705 (0,87615) britische Pfund, 124,70 (124,63) japanische Yen und 1,1381 (1,1351) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde nachmittags mit 1309 Dollar gehandelt. Das war etwa einen Dollar mehr als am Vortag.

/jkr/jsl/zb

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: LiliGraphie / Shutterstock.com, Pedro Salaverría / Shutterstock.com

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,13270,0000
-0,00
Japanischer Yen126,1700-0,1150
-0,09
Pfundkurs0,85670,0047
0,55
Schweizer Franken1,1340-0,0008
-0,07
Russischer Rubel73,0200-0,3975
-0,54
Bitcoin3519,82013,1001
0,09
Chinesischer Yuan7,6042-0,0015
-0,02

Heute im Fokus

DAX schließt schwächer -- Bericht über 737-Max-Ermittlungen: Boeing-Aktie tiefer -- Deutsche Bank und Commerzbank loten offiziell Fusion aus -- Daimler, Talanx, LEONI im Fokus

VW-Konzernchef Diess kauft in großem Stil Volkswagen-Aktien. Uber-Konkurrent Parlamentspräsident macht Regierung Strich durch die Rechnung. Lyft strebt Milliarden-Erlös bei Börsengang an. Italiens Aufseher verbieten ING Neukundengeschäft wegen Kontrollmängeln. Nordex-Aktien kratzen an 200-Wochen-Linie - Citi nicht mehr negativ.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Nun ist es bestätigt: Deutsche Bank und Commerzbank loten offiziell eine Fusion aus. Glauben Sie, dass es tatsächlich dazu kommen wird?

finanzen.net Brokerage

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
CommerzbankCBK100
Deutsche Bank AG514000
Aurora Cannabis IncA12GS7
Daimler AG710000
Boeing Co.850471
Deutsche Telekom AG555750
SteinhoffA14XB9
LEONI AG540888
Amazon906866
Apple Inc.865985
Allianz840400
BASFBASF11
TeslaA1CX3T
BayerBAY001