Entwicklungsschritt

CEO von Kryptobörse: Warum der Bitcoin noch viele Blasen erleben muss

17.05.19 15:17 Uhr

CEO von Kryptobörse: Warum der Bitcoin noch viele Blasen erleben muss | finanzen.net

Der Kryptowährungsmarkt hat in seiner vergleichsweise jungen Geschichte bereits starke Schwankungen erlebt. Erik Voorhees, CEO von Shapeshift, rät Anlegern, sich an derart hohe Volatilität besser zu gewöhnen.

Werte in diesem Artikel
Devisen

71.226,8769 CHF 8,0656 CHF 0,01%

76.692,0028 EUR 5,4047 EUR 0,01%

66.785,6301 GBP 12,5374 GBP 0,02%

14.102.171,2667 JPY 3.545,2459 JPY 0,03%

89.940,1932 USD 16,8841 USD 0,02%

2.458,4096 CHF -14,0517 CHF -0,57%

2.647,0395 EUR -15,2437 EUR -0,57%

2.305,1191 GBP -13,0028 GBP -0,56%

486.739,2054 JPY -2.714,4448 JPY -0,55%

3.104,3034 USD -17,5109 USD -0,56%

1,7104 EUR -0,0001 EUR -0,01%

2,0059 USD 0,0001 USD 0,00%

502,8719 CHF 21,8035 CHF 4,53%

541,4565 EUR 23,4542 EUR 4,53%

471,5161 GBP 20,4775 GBP 4,54%

99.563,3478 JPY 4.330,0143 JPY 4,55%

634,9906 USD 27,5771 USD 4,54%

69,3338 EUR -0,4315 EUR -0,62%

81,3109 USD -0,4965 USD -0,61%

0,1737 CHF 0,0003 CHF 0,19%

0,1870 EUR 0,0003 EUR 0,18%

0,1628 GBP 0,0003 GBP 0,19%

34,3811 JPY 0,0683 JPY 0,20%

0,2193 USD 0,0004 USD 0,19%

Im Interview mit Bloomberg TV nahm der Chef der Kryptobörse Shapeshift Stellung zum Thema Blasenbildung bei Bitcoin. Und kam dabei zu einer interessanten Erkenntnis.

Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:
» Bitcoin kaufen, Ripple kaufen, IOTA kaufen, Litecoin kaufen, Ethereum kaufen, Monero kaufen.

Der Bitcoin braucht Blasen

Tatsächlich hält Voorhees Spekulationsblasen beim Bitcoin für elementar nötig, damit die Kryptowährung "erwachsen" werden kann. "Es muss Spekulationsblasen auf dem Kryptomarkt geben, weil Krypto die Welt erobert". Dies erfolge aber nicht in immer gleichen 5-Prozent-Schritten jeden Monat. Und selbst wenn es wäre, dass die Kryptomärkte jeden Monat fünf Prozent zulegen würden, "würden die Leute einsteigen und daraus eine Spekulationsblase machen". Seiner Ansicht nach gibt es keine Möglichkeit für eine Anlageklasse, von null auf einen Wert von mehreren Billionen Dollar anzusteigen, ohne dass damit massive Spekulationen, starke Volatilität und zyklische Blasen einher gehen.

Volatilität wird Bitcoin weiter begleiten

Die starken Schwankungen am Markt, bislang eines der Hauptmerkmale von Kryptowährungen, dürfte Bitcoin, Ethereum, Ripple & Co. auf ihrem Weg hin zu Akzeptanz in der Gesellschaft also weiter begleiten, davon zeigt sich Erik Voorhees überzeugt. Entsprechend unaufgeregt nimmt der Shapeshift-CEO die teils hohe Volatilität auch zur Kenntnis.

In den vergangenen Wochen hat der Kryptomarkt, insbesondere aber die größte Digitalwährung Bitcoin, ein starkes Comeback gefeiert. In kurzer Zeit schaffte es der BTC, aus seiner Seitwärtsrange auszubrechen und zwischenzeitlich sogar wieder deutlicher über die 8.000-US-Dollar-Marke vorzustoßen. Damit hat sich der Wert des Bitcoin innerhalb der letzten drei Monate verdoppelt.

Was der Auslöser für den plötzlichen Optimismus unter Kryptowährungsanlegern war, weiß auch Voorhees nicht genau zu erklären. Seiner Ansicht nach gibt es nicht einen einzigen Grund für das Bitcoin-Comeback, vielmehr sei die jüngste Stärke der Kryptowährung auf eine große Zahl an individuellen Handelsentscheidungen zurückzuführen, die sich gegenseitig hochgeschaukelt hätten.

Fakt ist: Der Kryptomarkt hat sich in der jüngsten Zeit von den Entwicklungen am Aktienmarkt weitgehend unabhängig gemacht. Während Unsicherheiten wegen neuerlichen Eskalationstendenzen im Handelskrieg zwischen den USA und China Aktienmarktanleger zu großer Vorsicht veranlasst haben, hat der Kryptowährungsmarkt zeitgleich eine starke Performance hingelegt.

Die Theorie, dass der Bitcoin auch in Zukunft stark volatil bleiben wird, bestätigt sich am Freitag: Die Cyberwährung bricht zwischenzeitlich um 25 Prozent ein.

Redaktion finanzen.net

Das könnte Sie auch interessieren: finanzen.net Ratgeber Bitcoin kaufen - So geht's

Bildquellen: r.classen / Shutterstock.com, Parilov / Shutterstock.com