11.07.2017 22:55

Wall Street-Experte: Bitcoin ist das neue Gold

Kurs bald 55.000 US-Dollar?: Wall Street-Experte: Bitcoin ist das neue Gold | Nachricht | finanzen.net
Kurs bald 55.000 US-Dollar?
Folgen
Die starke Entwicklung des Bitcoins in den letzten Monaten war womöglich nur der Auftakt einer phänomenalen Kurssteigerung. Ein Wall Street-Stratege glaubt, dass sich der Wert der Digitalwährung mehr als verzwanzigfachen könnte.
Werbung
Seit Jahresbeginn hat sich der Bitcoin-Kurs bereits mehr als verdoppelt und tendiert aktuell um die Marke von 2.500 US-Dollar. Zum Jahresstart 2017 stand er bei gerade einmal 960,06 US-Dollar. Für Tom Lee, Head of Research bei Fundstrat Global Advisors, hat das Kryptogeld aber noch riesiges Potenzial.
Werbung
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 30 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
Hinweis zu Plus500: 74% der Privatanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Plus500UK Ltd ist zugelassen und reguliert durch Financial Conduct Authority (FRN 509909). Plus500CY Ltd ist autorisiert und reguliert durch CySEC (#250/14).

Anzeige

Der Kauf von Bitcoin ist recht kompliziert und aufwändig.
» Hier können Sie ganz einfach Bitcoin kaufen und verkaufen

Der Wall Street-Stratege schätzt, dass der Bitcoin-Kurs bis 2022 auf sagenhafte 55.000 US-Dollar steigen könnte. Deshalb rät er Investoren, nach Strategien zu suchen, wie sie von dieser Entwicklung profitieren können. Bisher ist dies nur über eine Direktinvestition oder über den Erwerb von Bitcoin-ETFs möglich.

Damit ist Tom Lee die erste bedeutende Wall Street-Größe, die einen Bericht über die künftige Entwicklung des Bitcoins erstellt hat. Zuletzt war er insbesondere durch seine besonders bärische Einstellung gegenüber dem US-Aktienmarkt aufgefallen.

Internetgeld kannibalisiert Gold-Nachfrage

Tom Lee geht davon aus, dass Cyber-Währungen für immer mehr Anleger zu einer erstzunehmenden Alternative gegenüber Gold werden. Besonders interessant mache den Bitcoin, dass das Angebot sogar noch langsamer wachse als bei Gold. Diese begrenzte Verfügbarkeit mache das Internetgeld sehr attraktiv.

Anleger sollten auf Notenbanken achten!

Die Fans des digitalen Geldes schätzen vor allem seine Unabhängigkeit. Doch Tom Lee glaubt, dass die internationalen Notenbanken nicht ewig außen vor bleiben. Vielmehr ist er überzeugt, dass die Währungshüter erwägen, mittels Käufen in den Handel mit Krypogeld einzugreifen, wenn die Marktkapitalisierung die Grenze von 500 Milliarden US-Dollar erreicht. Aktuell ist Cybergeld für insgesamt rund 100 Milliarden US-Dollar auf dem Markt.

Mit der Intervention der Notenbanken würden sich die Verhältnisse beträchtlich verändern. Zum einen würde es die Legitimität der virtuellen Währungen erhöhen, zum anderen würde sich die Substitution zu Gold hierdurch nochmal beschleunigen. Dies dürfte dem Bitcoin-Kurs nochmals kräftig Schub verleihen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Morn91 / Shutterstock.com, Alexander Kirch / Shutterstock.com

Jetzt noch kostenlos anmelden!

Im B2B-Seminar am Montag um 11 Uhr zeigen Ihnen die Investment-Experten Victoria Arnold und Dr. Manuel Bermes den neuen Anlagestandard in Krisenzeiten für mehr Rendite und Stabilität Ihres ETF-Portfolios.
Jetzt kostenlos anmelden!
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1645-0,0001
-0,00
Japanischer Yen132,1550-0,0350
-0,03
Pfundkurs0,84600,0019
0,22
Schweizer Franken1,06670,0000
0,00
Russischer Rubel81,88300,0000
0,00
Bitcoin52471,0313327,1211
0,63
Chinesischer Yuan7,4352-0,0004
-0,01

Heute im Fokus

US-Börsen letztlich uneins -- DAX geht stärker ins Wochenende -- Continental senkt Ausblick 2021 -- Snap enttäuscht Anleger -- Intel steigert Umsatz und Gewinn -- Evergrande, American Express im Fokus

Powell: Drosselung der Anleihekäufe sollte Mitte 2022 abgeschlossen sein. Goldman gewährt CEO Solomon und President Waldron einmaligen Bonus. Facebook schließt Lizenz-Vereinbarung mit französischen Verlagen. Honeywell senkt Umsatzprognose 2021. Schlumberger kehrt mit Wachstum deutlich in die Gewinnzone zurück. Siemens Energy zieht sich aus Wasserkraft-JV mit Voith zurück.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Wo steht der DAX zum Jahresende?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln