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10.08.2017 10:15
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Technologie-Fonds: Das sind die Top-Techs!

Euro am Sonntag-Fonds-Tipps: Technologie-Fonds: Das sind die Top-Techs! | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Fonds-Tipps
Der Nasdaq 100 erklomm zuletzt neue Rekordstände und klopfte bereits an der 6000er-Marke an. Mit welchen Fonds Anleger am Boom der Branche teilhaben.
€uro am Sonntag
von Christoph Platt, Euro am Sonntag

Wenn Tim Cook Neuheiten verkündet, hängen Millionen Apple-Fans weltweit an den Lippen des Konzernchefs. Über die Datensammelwut von Facebook mit Mark Zuckerberg an der Spitze empören sich die Nutzer des sozialen Netzwerks genauso wie dessen Verweigerer. Und bei Einkäufen im Internet dauerhaft an Jeff BezosAmazon vorbeizukommen, ist fast unmöglich. Keine Frage: Der Technologiesektor macht weltweit von sich reden. Mit hohen Wachstumszahlen, teils irren Cashbeständen und dominanten Geschäftsmodellen begeistern vor allem die Vorzeigeunternehmen der Branche die Anleger.


Die wertvollsten Konzerne der Welt heißen längst nicht mehr General Electric oder Exxon Mobil, sondern Apple, Microsoft und Alphabet, das frühere Google. Der Börsenwert der fünf globalen Spitzenreiter, zu denen zusätzlich Facebook und Amazon gehören, liegt bei insgesamt 2,93 Billionen US-Dollar. Jeder Einzelne der Big Five bringt mehr als 475 Milliarden Dollar auf die Waage.


Doch bei der Marktkapitalisierung haben nicht nur die Techgiganten ihre Konkurrenz aus der Old Economy überflügelt. Die Technologiebranche als Ganzes hat an der Börse mittlerweile ein höheres Gewicht als die Traditionsfirmen - zumindest, wenn man die bekannten US-Indizes Nasdaq 100 und Dow Jones Industrial zugrunde legt. Die Marktkapitalisierung der Titel im Technologieindex liegt seit einiger Zeit über dem Börsenwert der Konzerne im altehrwürdigen Dow Jones.

Die Wachablösung verwundert nicht, denn der Nasdaq 100 entwickelte sich ungleich besser als das Traditionsbarometer. Um 121 Prozent ging es für den Technologieindex in den vergangenen fünf Jahren nach oben, während der Dow Jones auf 68 Prozent kommt.


Längst geht es beim Begriff Technologie nicht mehr ausschließlich um Hersteller von Hard- oder Software. "Die Technologiebranche ist heutzutage so breit aufgestellt wie die gesamte Wirtschaft", sagt Karsten Stroh, Produktspezialist bei der Fondsgesellschaft JP Morgan Asset Management. Techunternehmen finden sich mittlerweile in fast allen Sektoren, etwa in der Finanzbranche, dem Gesundheitswesen oder der Industrie.

So vielfältig wie die Techbranche sind auch die Fonds, die sich dem Thema verschrieben haben. Knapp 60 Produkte gehören in der Datenbank von €uro am Sonntag zur Kategorie "Aktienfonds Technologie". Die empfehlenswertesten stellt die Redaktion im Folgenden vor.

Konstant gute Leistung

Um die Top-Fonds zu ermitteln, wurden die Renditen verglichen und Ranglisten für das laufende Jahr sowie auf Sicht von drei und fünf Jahren erstellt. Nur Fonds, die in mindestens zwei der drei Zeiträume zum besten Drittel ihrer Vergleichsgruppe gehören und gleichzeitig in keinem der Zeiträume zum schlechtesten Drittel, kamen in die engere Auswahl.

Unter den globalen Techfonds zeigt der Franklin Technology eine besonders ansprechende Leistung. Er besticht als einer von wenigen Techfonds über alle drei Zeiträume mit einer überdurchschnittlichen Rendite. Wenngleich das Produkt weltweit anlegen kann, dominieren US-Titel bei Weitem. Ihr Anteil von 90 Prozent ist allerdings ein Spiegelbild der weltweiten Technologiebranche, die zu mehr als 90 Prozent von US-Firmen beherrscht wird.

Bei der Auswahl der Unternehmen achtet Fondsmanager John Scandalios vor allem auf ein starkes Wachstumspotenzial und ein qualitativ hochwertiges Geschäftsmodell. "Auf Qualität zu achten, ist extrem wichtig - die Hürden für die Aufnahme eines Unternehmens ins Portfolio können gar nicht hoch genug sein", sagt er.

Als Folge der strengen Vorgaben haben Bluechips das höchste Gewicht: 43 Prozent des Geldes sind in Mega Caps investiert, Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 50 Milliarden Dollar.

Scandalios beschreibt sich als geduldigen Investor. "Gerade in der Technologiebranche ist ein kurzfristiger Anlagehorizont weit verbreitet", sagt er. "Wir machen genau das Gegenteil." Die Umschlagrate seines Fonds liegt bei sehr niedrigen 18 Prozent - nicht einmal ein Fünftel des Portfolios hat der Manager in den vergangenen zwölf Monaten ausgetauscht.

Europa nicht vergessen

Wer von den Techgiganten aus den USA die Finger lassen will, findet im JP Morgan Europe Technology ein gutes Produkt. Auf Fünfjahressicht erzielte es das zweitbeste Ergebnis aller Technologiefonds, bei den auf Europa beschränkten Produkten ist es Spitzenreiter.

Die Namen im Portfolio haben weniger Glanz als Apple & Co - doch gerade das sieht Produktspezialist Stroh als Vorteil. Aufgrund der Tatsache, dass Technologieunternehmen aus Europa nicht so bekannt seien und weniger beobachtet würden, ergäben sich mehr Chancen.

Der Fonds stellt sich bewusst breit auf und vermeidet es, nur auf die traditionellen Segmente Hard- und Software zu setzen. Das führt dazu, dass etwa Vestas, Hersteller von Windkraftanlagen, im Portfolio zu finden ist.

Aufgenommen werden Firmen, die niedrig bewertet und nachhaltig profitabel sind. Zusätzlich analysieren die Fondsmanager das Momentum der Unternehmensgewinne und der Kursentwicklung. Nur wenn ein klarer Aufschwung erkennbar ist, wird eine Aktie gekauft. "Der Dreiklang aus Unterbewertung, Qualität und Momentum funktioniert gerade im Techbereich gut und lässt uns frühzeitig Trends erkennen", so Stroh.

Megatrend Digitalisierung Empfehlenswert sind auch die Technologieportfolios von Pictet. Die Schweizer Gesellschaft bietet keinen Allround- Technologiefonds an, sondern spezialisierte Produkte, die ausgewählten Megatrends folgen.

Die größte Schnittmenge mit einem typischen Technologiefonds hat der Pictet Digital. Hardware-Anbieter oder Hersteller elektronischer Komponenten bleiben zwar außen vor, doch sämtliche Facetten der digitalen Ökonomie werden berücksichtigt.

Der Fokus auf aussichtsreiche interaktive und webbasierte Geschäftsmodelle führt dazu, dass viele US-Giganten wie Amazon oder Alphabet, aber auch chinesische Größen wie Tencent oder Alibaba hoch gewichtet sind. "Der Pictet Digital ist überwiegend ein Large-Cap-Fonds und hat von unseren Technologiefonds die größte Wachstumsfantasie", sagt Walter Liebe, Investmentspezialist bei Pictet.

Wer lieber dem Megatrend Automatisierung folgen will, kann dazu den Pictet Robotics nutzen (LU 127 933 499 6). Der Fonds setzt weltweit auf Unternehmen, die Roboter und verwandte Technologien für Industrie, Transport, Gesundheitswesen und private Haushalte entwickeln. Er ist allerdings nur für besonders risikobereite Anleger geeignet, weil sein Wert sehr stark schwankt.

Investor-Info

Franklin Technology
US-Riesen im Rampenlicht

Die Top-Positionen des auf die USA fokussierten Franklin Technology sind ein Who’s who der Techbranche. Amazon, Facebook, Microsoft und Alphabet gehören zu den zehn größten Werten im Portfolio. Doch auch Alibaba, der größte Onlinehändler Chinas, findet sich unter den bevorzugten Titeln.

JP Morgan Europe Technology
Der unterschätzte Kontinent

Der JP Morgan Funds - Europe Technology Fund kauft ausschließlich europäische Techunternehmen. Die größten Titel im Portfolio sind zurzeit ASML, Maschinenbauer für die Mikrochipherstellung, der Telekommunikationskonzern Nokia sowie Amadeus IT, Anbieter von Reisevertriebssoftware.

Bildquellen: violetkaipa / Shutterstock.com, Roberto Machado Noa/LightRocket via Getty Images

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