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12.11.2018 17:35
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Cramer: Der Ölpreis könnte unter 40 Dollar fallen

"Fürchterlicher" Bärenmarkt: Cramer: Der Ölpreis könnte unter 40 Dollar fallen | Nachricht | finanzen.net
"Fürchterlicher" Bärenmarkt
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Der Ölpreis befindet sich derzeit auf einem "fürchterlichen" Stand, wie Cramer am Donnerstag äußerte. Wenn die Entwicklungen so weiter laufen, könnte der Ölpreis auf unter 40 Dollar fallen.
"Öl ist dabei einzubrechen, Leute", so TV-Host Jim Cramer in "Squawk on the Street" auf CNBC. Und zwar so weit, dass es sogar auf 40 US-Dollar pro Barrel fallen könnte.
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"Die Nachfrage sinkt und wir pumpen wie verrückt"

Am Donnerstag fiel der Preis für das amerikanische Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) auf rund 61 US-Dollar und bewegte sich damit auf einem Vierjahrestief. Dafür verantwortlich sind die rekordnahe Produktionssteigerung durch die USA sowie Meldungen aus dem Irak, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Indonesien, die Produktion in 2019 ebenfalls anzuheben. Und das obwohl die Ölnachfrage eher sinkt. "Die Nachfrage sinkt [...] und wir pumpen wie verrückt", so Cramer. Aufgrund dessen befänden sich die Ölpreise derzeit in einem "fürchterlichen" Bärenmarkt, wie der ehemalige Hedgefonds-Manager weiter anmerkte.

Unternehmensausblicke reflektieren nicht die wirtschaftliche Realität

Man geht davon aus, dass die Ölnachfrage im nächsten Jahr wieder ansteigen wird, allerdings erwarten Beobachter, dass dies nur langsam geschehen wird. Grund dafür seien einem Bericht der Nachrichtenseiten CNBC zufolge die Handelsspannungen zwischen den USA und China sowie schwache Währungsentwicklungen in den Emerging Markets. In seiner Sendung äußerte Cramer am Montag, dass sich Investoren im Hinblick auf die Preisentwicklung des Öls nicht nach den "rosigen Ausblicken" von Ölmultis wie Exxon Mobil, Chevron oder BP ausrichten sollen. Diese würden nicht die wirtschaftliche Realität widerspiegeln.

Ölmarkt mit Kursumschwung

Der Ölmarkt ist derzeit von einem Kursumschwung geprägt. Während man in den vergangenen Monaten die Befürchtung hatte, dass die Ölnachfrage aufgrund des Produktionsausfalls in Venezuela und des Embargos von Rohöl aus dem Iran nicht ausreichend abgedeckt werden kann, besteht derzeit ein Produktionsüberschuss. Der "Financial Times" zufolge würde Russland im nächsten Jahr seine Produktion um 300.000 Barrel pro Tag anheben. Auch in den USA werden bereits pro Tag 11,6 Millionen Barrel produziert, wie das US-Energieministerium berichtet. Laut einem Bericht der Nachrichtenseite "Bloomberg" denke die OPEC mittlerweile daran, die Ölförderung einzudämmen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Svetlana Tebenkova/iStockphoto, Leo Francini / Shutterstock.com, 3Dsculptor / Shutterstock.com

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