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26.10.2018 22:19
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Wells Fargo: Gold vor dem Ausverkauf

Doch keine Goldpreis-Rally?: Wells Fargo: Gold vor dem Ausverkauf | Nachricht | finanzen.net
Doch keine Goldpreis-Rally?
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Politische Unsicherheiten und volatile Aktienmärkte haben auch den Goldpreis in den letzten Monaten unstet bewegt. Obwohl es Stimmen gibt, die für eine Goldpreis-Rally sprechen, erwartet ein Wells Fargo-Analyst den Ausverkauf des Edelmetalls - und das sehr bald. 

Kritische Entwicklung des goldenen Edelmetalls

John LaForge, Wells Fargo-Stratege, steht der Entwicklung des Goldpreises kritisch gegenüber. Obwohl sich der Goldpreis im letzten Monat um 3,9 Prozent verteuert hat, soll die Rally laut ihm bald vorbei sein. Langfristig sehe er das goldene Edelmetall in einem Bärenmarkt. "Der längerfristige Ausblick für Gold ist ein bisschen mehr ein Seitwärtshandel," so der Stratege.

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Außerdem schätzt LaForge die rückläufige Phase auf drei bis fünf Jahre. Zudem sehe er einen unsteten Handel und eine Preisentwicklung in einer Spanne von 1.050 bis 1.350 US-Dollar auf Investoren zukommen.

"Das heißt, wir hatten einen Zeitraum von 2001 bis 2011, in dem Gold von 250 US-Dollar pro Unze auf fast 2.000 US-Dollar stieg", sagte er. "Es brachte alle Arten von Angebot hervor. Absolut jeder war auf der Suche nach Gold in der Welt, und sie fanden es. Also ist der Goldpreis seitdem gesunken."

Ein Goldpreis-Ausbruch bleibt möglich

Laut LaForge könnte es jedoch auch noch mal zu einer kurzen Rally des Goldpreises kommen. "Gold steigt nicht jedes einzelne Mal, wenn die Aktien fallen. Aber bei Gold handelt es sich um einen defensiven Vermögenswert. Es hat das Potenzial noch einmal 100 Dollar zu steigen", sagte John LaForge gegenüber "CNBC". Jedoch bedarf ein Goldpreis-Ausbruch einer Krise, so der Wells Fargo-Stratege. Seiner Meinung nach sei eine mögliche Italienkrise ein potenzieller Grund für eine plötzliche Verteuerung des Goldpreises.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Brian A Jackson / Shutterstock.com, Pics-xl / Shutterstock.com

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