Gold und Rohöl

Gold: Spannendes Wochenende voraus

19.01.18 15:00 Uhr

Gold: Spannendes Wochenende voraus | finanzen.net

Nach temporärer Kurschwäche kann man dem Goldpreis nun einen versöhnlichen Wochenausklang attestieren - trotz freundlicher Aktienmärkte in Europa.

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Rohstoffe

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von Jörg Bernhard

Damit scheint die mehrtägige Korrekturphase erst einmal vom Tisch zu sein. Gut zu funktionieren scheint derzeit die negative Korrelation zwischen dem Dollar und dem gelben Edelmetall. Über das Wochenende haben aber zwei Events das Zeug dazu, für Wirbel an den Devisenmärkten zu sorgen. Erstens: Sollte der US-Senat am Wochenende nicht einem Kompromiss zustimmen, droht in den USA eine Haushalstsperre. Ein "Shutdown" gilt derzeit als ebenso gut möglich wie eine neuerliche Einigung "in letzter Minute". Zweitens: Sollten die SPD-Mitglieder gegen die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU stimmen, dürften die Vorschusslorbeeren beim Euro erst einmal wieder einkassiert werden. Dies alles stellt aber lediglich "tägliches Marktrauschen" dar, welches ein langfristiges Goldinvestment auf keinen Fall in Frage stellt.

Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 14.55 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 7,40 auf 1.334,60 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Rote Vorzeichen zum Wochenende

Wie freitags gewohnt, wird gegen 19.00 Uhr die im Ölsektor tätige US-Dienstleistungsfirma Baker Hughes ihren Wochenbericht über die nordamerikanischen Bohraktivitäten veröffentlichen und dadurch für erhöhte Aufmerksamkeit an den Ölmärkten sorgen. Falls es hier zu einer Überraschung kommen sollte, dürfte sich dies auch auf die Handelstendenz der kommenden Woche auswirken. Vor einer Woche meldete Baker Hughes für Nordamerika eine von 1.098 auf 1.215 kräftig gestiegene Anzahl von Bohrlöchern und für die USA einen Zuwachs von 924 auf 939.

Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 14.55 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future (Februar) um 0,90 auf 63,05 Dollar, während sein Pendant auf Brent (März) um 0,93 auf 68,38 Dollar zurückfiel.

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