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06.12.2018 08:15
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Gold: Zahlenreigen zum US-Arbeitsmarkt vor der Tür

Gold und Rohöl: Gold: Zahlenreigen zum US-Arbeitsmarkt vor der Tür | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
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Am Nachmittag stehen zahlreiche Indikatoren zum US-Arbeitsmarkt auf der Agenda. Diese könnten dem Dollar und damit auch dem Goldpreis neue Impulse verleihen.
von Jörg Bernhard

Eröffnet wird der Zahlenreigen durch den Challengerbericht über Stellenstreichungen (13.30 Uhr), gefolgt vom ADP-Monatsbericht (14.15 Uhr) über die Zahl neu geschaffener Stellen. Laut einer Umfrage unter Analysten (Quelle: Trading Economics) soll sich im November das Stellenwachstum von 227.000 auf 195.000 verlangsamt haben. Später folgen dann noch die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, wo ein Rückgang von 234.000 auf 225.000 prognostiziert wird. Die markante Kursschwäche an den asiatischen Aktienmärkten und die zu erwartenden Kursverluste in Europa haben dem Goldpreis nicht zu einer Aufwärtstendenz verholfen. Eine Flucht in Gold lässt sich bislang nicht beobachten.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich (gegenüber Dienstag) der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.05 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 1,40 auf 1.241,20 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Hochspannung vor OPEC+-Treffen

Wegen des gestrigen nationalen Trauertags in den USA wurde der EIA-Wochenbericht um einen Tag verschoben. Nun erfahren die Marktakteure am Nachmittag (17.00 Uhr), wie sich die Lagerreserven und Produktionszahlen entwickelt haben. Laut Prognosen soll die gelagerte Ölmenge um 940.000 Barrel gesunken und die Benzinvorräte um 1,3 Millionen Barrel gestiegen sein. Im Vorfeld des heutigen OPEC+-Treffens in Wien weist der fossile Energieträger negative Vorzeichen auf. Je nach Ausgang der Beratungen könnte der Ölhandel wieder spürbar volatiler werden.
Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 8.05 Uhr (MEZ) ermäßigte sich (gegenüber Dienstag) der nächstfällige WTI-Future (Januar) um 0,56 auf 52,33 Dollar, während (gegenüber Mittwoch) sein Pendant auf Brent (Februar) um 0,50 auf 61,06 Dollar zurückfiel.


Bildquellen: Scott Olson/Getty Images, Pics-xl / Shutterstock.com, ded pixto / Shutterstock.com

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