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31.07.2020 07:26

Goldpreis: Chance auf stärksten Monat seit vier Jahren

Goldpreis und Ölpreis: Goldpreis: Chance auf stärksten Monat seit vier Jahren | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis und Ölpreis
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Der Goldpreis ist auf gutem Weg, die beste Monatsperformance seit über vier Jahren zu erzielen. Aktuell beläuft sich das Plus auf 10,6 Prozent.
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von Jörg Bernhard

Der stärkste Konjunktureinbruch seit der Großen Depression hat den Dollarindex, der die US-Währung mit sechs anderen wichtigen Devisen vergleicht, im Laufe der Woche auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren fallen lassen und dadurch eine massive Fluchtbewegung in Gold ausgelöst. Mit der Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen ging es seit der Fed-Sitzung am Mittwoch ebenfalls bergab. Hier wurde mit 0,524 Prozent sogar ein neues Rekordtief gemeldet. All dies führt zu einer erhöhten Attraktivität von Gold. Sein größtes Kaufargument stellt aber nach wir vor die unzähligen Krisenherde dar - und damit ist nicht nur die Corona-Pandemie gemeint. Auf kurze Sicht dürfte daran höchstwahrscheinlich nichts grundlegend ändern. Deshalb bleibt Gold ein absolutes Must-have.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 19,50 auf 1.961,80 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Bodenbildung nach Absacker

Am gestrigen Donnerstag stürzte der Goldpreis im Zuge miserabler Konjunkturdaten um über drei Prozent ab. Die weltweite Welle an Corona-Neuinfektionen bedroht zudem die ohnehin fragile Ölnachfrage. Die im Ölsektor tätige US-Dienstleistungsfirma Baker Hughes wird um 19.00 Uhr ihren Wochenbericht über die nordamerikanischen Bohraktivitäten kommunizieren und dadurch für erhöhte Aufmerksamkeit an den Ölmärkten sorgen. Sollte es hier zu Überraschungen kommen, dürfte sich dies auch auf die Handelstendenz der kommenden Woche auswirken. Zur Erinnerung: Vor einer Woche ging es mit der Zahl der Bohranlagen erstmals seit März wieder (marginal) bergauf.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,21 auf 40,13 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,28 auf 43,53 Dollar anzog.


Bildquellen: ded pixto / Shutterstock.com

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