Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Interesse an Gold-Futures lässt stark nach

17.06.24 07:39 Uhr

Goldpreis im Fokus: Gold-Futures verlieren an Attraktivität | finanzen.net

An den Terminmärkten herrschte bei Gold-Futures in der Woche zum 11. Juni eine tendenziell negative Stimmung unter großen und kleinen Terminspekulanten.

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von Jörg Bernhard

So hat sich zum Beispiel laut aktuellem Commitments-of-Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC die Anzahl offener Kontrakte (Open Interest) innerhalb einer Woche von 447.500 auf 436.850 Futures (-2,4 Prozent) reduziert. Dabei hat sich die Stimmung - erstmals seit fast zwei Monaten - sowohl unter großen Terminspekulanten (Non-Commercials) als auch unter kleinen Terminspekulanten (Non-Reportables) - massiv eingetrübt. Weil Großspekulanten ihre Long-Seite (minus 7.800 Futures) stärker reduziert haben als ihr Short-Exposure (minus 4.400 Kontrakte), hat sich deren Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) von 237.300 auf 233.900 Futures (-1,4 Prozent) spürbar ermäßigt. Kleinspekulanten (Non-Reportables) sind ebenfalls signifikant skeptischer geworden und haben ihre Netto-Long-Position von 28.600 auf 26.500 Kontrakte (-7,3 Prozent) zurückgefahren. Gut zu wissen: Eine wichtige Unterstützungszone blieb bislang unverletzt. Sie verläuft knapp unterhalb von 2.300 Dollar.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit fallenden Notierungen. Bis 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 13,00 auf 2.336,10 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Gedrückte Stimmung zum Wochenstart

Nach der starken Vorwoche zeigt sich der Ölpreis zum Start in die neue Handelswoche mit leicht nachgebenden Notierungen. Auf die Stimmung drückte u.a. der am Freitag veröffentlichte deutlich schwächer als erwartet ausgefallene Index zum Konsumentenvertrauen (Uni Michigan). Mit 65,6 Zählern rutschte dieser nämlich auf den niedrigsten Stand seit sieben Monaten ab. Wenig geholfen haben die am frühen Morgen kommunizierten Konjunkturindikatoren aus China aus. Mit Ausnahme der Einzelhandelsumsätze fielen diese nämlich tendenziell schwächer als prognostiziert aus.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,26 auf 78,19 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,27 auf 82,35 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

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