Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Warten auf das Fed-Protokoll

22.05.24 07:39 Uhr

Goldpreis: Warten auf das Fed-Protokoll | finanzen.net

Der Goldpreis weist zur Wochenmitte leicht negative Vorzeichen aus. Neue Impulse könnte das anstehende Fed-Protokoll liefern.

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von Jörg Bernhard

Am Abend erfahren die Marktakteure nämlich Details über die Stimmung der US-Notenbanker zum Zeitpunkt der vergangenen Fed-Sitzung. Je "falkenhafter" deren Tenor ausfällt, desto unwahrscheinlicher werden baldige Zinssenkungen. Aktuell zeigt das FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group eine Wahrscheinlichkeit von 65 Prozent an, dass wir am 18. September niedrigere Zinsen als heute sehen werden. Im ETF-Sektor scheint der Verkaufsdruck mittlerweile nachzulassen. Beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold gab es nämlich in der vergangenen Woche einen Zufluss von 831,92 auf 838,54 Tonnen zu vermelden. Zur Erinnerung: Ende Dezember beliefen sich dessen Goldbestände noch auf mehr als 879 Tonnen. Am Nachmittag dürften sich die Akteure an den Goldmärkten auch für die angekündigten Daten vom US-Immobilienmarkt interessieren. Dieser entwickelt sich derzeit deutlich stabiler als der chinesische.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 8,40 auf 2.417,50 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: US-Reisesaison ante portas

Zur Wochenmitte neigt sich der Ölpreis weiterhin zur Schwäche. Zum einen, weil die Hoffnung auf sinkende US-Leitzinsen nachgelassen hat. Zum anderen, weil der am Dienstagabend veröffentlichte Bericht des American Petroleum Institute ein unerwartetes Lagerplus in Höhe von 2,48 Millionen Barrel ausgewiesen hat. Nun warten die Akteure an den Ölmärkten auf das Update der Energy Information Administration (16.30 Uhr). Analysten prognostizieren einen signifikanten Rückgang der gelagerten Ölmengen um 3,1 Millionen Barrel, während bei Benzin (minus 1,6 Millionen Barrel) und Destillaten (minus 100.000 Barrel) das Minus deutlich geringer ausfallen soll. In den kommenden Wochen dürften die Markakteure gebannt auf die am Wochenende beginnende US-Hauptreisezeit blicken. Zeugt diese von relativer Stärke (Schwäche), könnte dies den Ölpreis in höhere (tiefere) Regionen treiben.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,66 auf 78,00 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,62 auf 82,26 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

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