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13.11.2018 14:55
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Silber: Alarmstufe Rot aus charttechnischer Sicht

Silber und Rohöl: Silber: Alarmstufe Rot aus charttechnischer Sicht | Nachricht | finanzen.net
Silber und Rohöl
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Der Silberpreis hat in den vergangenen Wochen deutlich stärker verloren als sein "großer Bruder Gold", was sich auch am hohen Gold/Silber-Ratio von über 85 ablesen lässt.
von Jörg Bernhard

Die jüngste Verkaufswelle hat den Silberpreis auf den niedrigsten Stand seit Anfang 2016 zurückfallen lassen. Unterhalb von 14 Dollar verläuft eine wichtige Unterstützungszone, die es nun zu verteidigen gilt. Vor fast drei Jahren drehte hier das Edelmetall fulminant nach oben und verteuerte sich innerhalb weniger Monate um 50 Prozent. Im Vergleich zu Gold galt Silber schon immer als wilder, was durch die CBOE-Volatilitätsindizes auf die beiden Edelmetalle erkennbar wird. Bei Gold wird ein Wert von 12,1 Prozent ausgewiesen, während bei Silber ein deutlich höherer Wert von 22,3 Prozent angezeigt wird.

Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Silberpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (Dezember) um 0,009 auf 14,02 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Beschleunigte Talfahrt dank Trump

An den Ölmärkten hat sich in den vergangenen Wochen ein massiver Stimmungswechsel vollzogen. Die Angst vor einem globalen Überangebot greift mehr und mehr um sich. In der OPEC sympathisiert vor allem Saudi-Arabien mit einem massiven Zurückfahren der Ölförderung. US-Präsident Trump gefällt dies gar nicht. Er forderte in einem Tweet die OPEC auf, dies zu unterlassen. Mittlerweile befinden sich sowohl die US-Sorte WTI als auch die Nordseemarke Brent wieder in einem "Bärenmarkt". Beide sind aus charttechnischer Sicht stark angeschlagen.

Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future (Dezember) um 0,85 auf 59,08 Dollar, während sein Pendant auf Brent (Januar) um 0,93 auf 69,19 Dollar zurückfiel.


Bildquellen: Olaf Speier / Shutterstock.com, Istockphoto, Julian Mezger für Finanzen Verlag

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