finanzen.net
02.08.2019 17:08
Bewerten
(0)

Neue Signale im Handelsstreit zwischen USA und EU erwartet

"Trumps Irrsinn": Neue Signale im Handelsstreit zwischen USA und EU erwartet | Nachricht | finanzen.net
"Trumps Irrsinn"
Nach der Eskalation im Handelskrieg zwischen den USA und China hofft die Wirtschaft auf Entspannungssignale zumindest in den Konflikten Washingtons mit den Europäern.
US-Präsident Donald Trump wollte sich am Freitagabend (19.45 Uhr MESZ) in Washington zu den Handelsbeziehungen mit der Europäischen Union äußern. Es blieb zunächst unklar, was der für seine aggressive Handelspolitik bekannte Trump ankündigen wollte. Händler an den internationalen Finanzmärkten befürchteten einen schärferen Ton im Handelskonflikt mit Europa.

In Brüssel wurde aber gemutmaßt, dass sich Trump zu EU-Plänen äußern könnte, die amerikanischen Rindfleischproduzenten zu besseren Marktchancen in Europa verhelfen sollen. Die EU-Kommission hatte dazu bereits Mitte Juni angekündigt, dass künftig Teile des globalen EU-Einfuhrkontingentes von jährlich 45 000 Tonnen fest für US-Anbieter reserviert werden sollen. Innerhalb von sieben Jahren könnte der US-Lieferanteil so auf 35 000 Tonnen pro Jahr steigen.

Nur noch 10 000 Tonnen würden dann aus den anderen Hauptlieferländern Argentinien, Uruguay und Argentinien kommen. Sie konnten sich nach Angaben aus Kommissionskreisen bislang rund zwei Drittel des Einfuhrkontingents teilen.

Das Einlenken der EU bei dem Thema gilt als ein Grund, warum sich Trump im vergangenen Sommer bereiterklärte, den Handelskonflikt mit der EU vorerst ruhen zu lassen - und auch zusagte, vorerst keine weiteren Sonderzölle auf Autos oder andere Waren aus der EU einzuführen. Der damals ausgehandelte Deal sieht auch vor, dass die EU den Import von Soja und Flüssiggas aus den USA fördert.

Grünen-Handelsexpertin Katharina Dröge erklärte, "es ist gut, dass die EU versucht, eine weitere Eskalation des Handelskrieges zu verhindern". Damit erreiche sie immerhin eine Atempause. Doch mit den immer neuen Zugeständnissen betreibe die Kommission ein gefährliches Spiel: "Mehr Rindfleisch-Exporte werden nicht Trumps letzte Forderung gewesen sein, und Europa wird Trumps Irrsinn auf Dauer nicht stoppen können", sagte Dröge.

Es gibt verschiedene Streitigkeiten bei den Handelsbeziehungen der USA mit der EU. So hat Trumps Regierung mit Strafzöllen für aus Europa eingeführte Autos gedroht, was besonders deutsche Hersteller träfe. Dieser Konflikt sollte jedoch eigentlich während laufender Verhandlungen zu einem umfassenderen Handelsabkommen bis November auf Eis gelegt sein. Im Juli hatte Trump Frankreich wegen der Einführung einer Digitalsteuer, die unter anderem amerikanische Internetkonzerne betrifft, mit Vergeltungsmaßnahmen gedroht. Zudem gibt es seit Jahren Streitigkeiten wegen angeblich unzulässiger Subventionen für den europäischen Luftfahrtkonzern Airbus (Airbus SE (ex EADS)), der mit Boeing konkurriert.

Das Handelsvolumen zwischen der EU und den Vereinigten Staaten, inklusive Dienstleistungen, betrug nach US-Angaben 2018 rund 1,3 Billionen Dollar. Für die USA sind die EU-Länder zusammengenommen der wichtigste Exportmarkt. Die EU wiederum ist laut US-Handelsbehörde der zweitgrößte Importeur von Waren und Dienstleistungen in die USA.

WASHINGTON (dpa-AFX)

Bildquellen: JMiks / Shutterstock.com, Ralph Freso/Getty Images

Nachrichten zu Airbus SE (ex EADS)

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Subventionsstreit
EU-Kommission - USA dürften wegen Airbus bald Zölle verhängen
EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström rechnet wegen des Streits um Subventionen für Airbus bald mit US-Zöllen auf EU-Produkte.
17.09.19

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Airbus SE (ex EADS)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
17.09.2019Airbus SE (ex EADS) Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
16.09.2019Airbus SE (ex EADS) overweightJP Morgan Chase & Co.
13.09.2019Airbus SE (ex EADS) Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
09.09.2019Airbus SE (ex EADS) Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
06.09.2019Airbus SE (ex EADS) Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
17.09.2019Airbus SE (ex EADS) Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
16.09.2019Airbus SE (ex EADS) overweightJP Morgan Chase & Co.
13.09.2019Airbus SE (ex EADS) Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
09.09.2019Airbus SE (ex EADS) Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
06.09.2019Airbus SE (ex EADS) Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
01.08.2019Airbus SE (ex EADS) NeutralOddo BHF
31.07.2019Airbus SE (ex EADS) HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
31.07.2019Airbus SE (ex EADS) HaltenIndependent Research GmbH
28.06.2019Airbus SE (ex EADS) HaltenDZ BANK
02.05.2019Airbus SE (ex EADS) HaltenIndependent Research GmbH
26.01.2018Airbus SE (ex EADS) VerkaufenIndependent Research GmbH
19.01.2018Airbus SE (ex EADS) VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
01.11.2017Airbus SE (ex EADS) VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
01.11.2017Airbus SE (ex EADS) KaufIndependent Research GmbH
19.10.2017Airbus SE (ex EADS) VerkaufenIndependent Research GmbH

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Airbus SE (ex EADS) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Wo sehen Sie den DAX Ende 2019?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
NEL ASAA0B733
Ballard Power Inc.A0RENB
CommerzbankCBK100
BASFBASF11
Apple Inc.865985
Microsoft Corp.870747
EVOTEC SE566480
E.ON SEENAG99
Infineon AG623100
Amazon906866
BayerBAY001
Aurora Cannabis IncA12GS7