VW kommt wohl ans Ende bei der Entschädigung von US-Kunden

Volkswagen kommt mit der Kompensation der US-Kunden im Diesel-Skandal einem Pressebericht zufolge gut voran.
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Mit etwa 350 000 US-Kunden, die ein manipuliertes Dieselmodell gekauft hätten, habe sich der Autokonzern bereits über einen Schadensersatz verständigt, berichtet das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den jüngsten Kontrollbericht der US-Sammelkläger.
VW habe durch Rückkauf und Umrüstung rund 82,5 Prozent der manipulierten Dieselfahrzeuge von den US-Straßen geholt, so das "Handelsblatt". Volkswagen sei damit nicht mehr allzu weit entfernt von den geforderten 85 Prozent, auf die sich der Wolfsburger Konzern mit der US-Justiz, Umweltbehörden und den Sammelklägern verständigt hatte.
"Volkswagen setzt das Entschädigungsprogramm effektiv und effizient um", heißt es laut "Handelsblatt" in dem jüngsten Kontrollbericht aus den USA. Bislang musste der VW-Konzern etwa 7,4 Milliarden US-Dollar für die Entschädigungen aufbringen.
Die durchschnittliche Entschädigungssumme je US-Kunde belaufe sich laut Kontrollbericht auf rund 21 500 US-Dollar. Wer sich statt des Rückkaufs für eine Umrüstung entscheide, erhalte in den USA - im Unterschied zu Deutschland und Europa - dennoch eine Kompensation. Der Durchschnittsbetrag dafür liege bei etwa 6000 US-Dollar, heißt es weiter.
DÜSSELDORF (dpa-AFX)
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