Wechseln Sie zum Testsieger und sichern Sie sich bis zu 4.000 € Prämie für Ihr Fondsdepot!-w-
12.01.2022 15:52

VW-Aktie stark: Volkswagen-Kernmarke auch im Dezember mit Absatzeinbruch

Auslieferungen sacken ab: VW-Aktie stark: Volkswagen-Kernmarke auch im Dezember mit Absatzeinbruch | Nachricht | finanzen.net
Auslieferungen sacken ab
Folgen
Die Chipkrise und weitere Zulieferprobleme haben die Verkäufe von Volkswagen im zweiten Corona-Jahr 2021 noch einmal spürbar abrutschen lassen.
Werbung
Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, sanken die Auslieferungen der Kernmarke VW Pkw um 8,1 Prozent. Auch für die gesamte Gruppe ging es erneut abwärts (minus 4,5 Prozent). Die Wolfsburger wurden knapp 4,9 Millionen Fahrzeuge aus ihrer Hauptsparte los, konzernweit waren es rund 8,9 Millionen.

Verglichen mit dem pandemiebedingt schon schwachen Jahr 2020 gelang immerhin eine Stabilisierung, damals war das Geschäft jeweils um gut 15 Prozent eingebrochen. Schwierigkeiten gab es zuletzt vor allem in China, während Nordamerika in der Absatzstatistik besser abschnitt.

Mittlerweile sind mangelnde Mikrochips sowie teils knappe und teure Rohstoffe das größte Problem der Branche. Viele Autos können - bei gleichzeitig gut gefüllten Auftragsbüchern - nicht in der üblichen Zeit fertiggestellt werden. "Die massiven halbleiterbedingten Auswirkungen auf die Produktion waren im Jahresverlauf nicht vollumfänglich zu kompensieren", erklärte VW-Vertriebsvorstand Klaus Zellmer. Angesichts dieser "außerordentlich herausfordernden Bedingungen" sei das Abschneiden insgesamt noch zufriedenstellend.

Deutlich besser lief es, wenn man anstatt aller Antriebsarten nur hybride und elektrische Wagen berücksichtigt. Dann zeigte sich bei VW Pkw 2021 gegenüber 2020 ein hohes Auslieferungsplus von 73 Prozent auf über 369 000 verkaufte Exemplare. Darunter waren 263 000 reine Stromer - hier kam es fast zur Verdoppelung, bei Plug-in-Hybriden zu einer Steigerung um ein Drittel. Bezogen auf den Gesamtkonzern wurden etwa 96 Prozent mehr vollelektrische Fahrzeuge (BEV) abgesetzt, in der Summe waren es in dieser Kategorie rund 453 000 Stück.

Auf dem besonders wichtigen und größten Automarkt China hatte indes auch Volkswagen zu kämpfen. Dort verschärfte sich der Chipmangel unter anderem wegen neuer Einschränkungen bei asiatischen Zulieferern weiter. Eine Folge: Die Verkäufe des Konzerns sackten um rund 14 Prozent ab, bei der Kernmarke sogar um fast 15 Prozent. "Es war ein ziemlich schwieriges Jahr", sagte der scheidende VW-Regionalchef Stephan Wöllenstein. Der Marktanteil der Gruppe in China, der lange bei 14 oder 15 Prozent gelegen hatte, fiel auf 11 Prozent. Bei den BEV-Modellen schaffte der Konzern aber auch hier klare Zuwächse.

Ob 2022 wieder größere Steigerungen in der Volksrepublik möglich sind, ist ungewiss. 2021 stieg der Gesamtabsatz aller Hersteller an die Händler laut Branchenverband CAAM noch leicht um 3,8 Prozent.

In Nordamerika mit den USA konnte VW im abgelaufenen Jahr Boden gutmachen, trotz eines Dämpfers im Schlussquartal. Die Auslieferungen lagen am Ende um 15,6 Prozent über dem Niveau von 2020, die Kernmarke meldete 13 Prozent. Westeuropa schnitt mit einem Verkaufsminus von 2,7 Prozent in der Gruppe und 5,3 Prozent für VW Pkw schlechter ab.

Das Unternehmen nimmt an, dass die Lage zumindest noch in der ersten Jahreshälfte 2022 wegen der Chipknappheit "volatil und anspruchsvoll" bleibt. Auch mehrere Töchter verbuchten in den letzten zwölf Monaten Absatzeinbußen. So stand bei Skoda ein Minus von 12,6 Prozent.

Bei den leichten Nutzfahrzeugen, die im März mit dem Elektro-Bus ID.Buzz ein zentrales neues Modell vorstellen, betrug der Rückgang 3,2 Prozent. Audi kam mit minus 0,7 Prozent glimpflicher davon. Bei Porsche gab es sogar ein Plus von 10,9 Prozent. "Im vergangenen Jahr haben wir die Fertigung unserer Fahrzeugmodelle planerisch so optimiert und gesteuert, dass der Versorgungsengpass geringe Auswirkungen auf unsere Produktion hat", sagte eine Porsche-Sprecherin. Auch Seat (plus 10,3 Prozent) sowie die schweren Nutzfahrzeuge von MAN/Scania und die Luxusmarken Bentley, Bugatti und Lamborghini behaupteten sich gegen den Trend./jap/DP/jha

Die VW-Aktie gewinnt im XETRA-Handel zeitweise 0,85 Prozent auf 189,98 Euro.

FRANKFURT (Dow Jones) / WOLFSBURG (dpa-AFX)

Bildquellen: pokchu / Shutterstock.com, Bocman1973 / Shutterstock.com

Nachrichten zu Volkswagen (VW) AG Vz.

  • Relevant
    7
  • Alle
    +
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Volkswagen (VW) AG Vz.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
14:16 UhrVolkswagen (VW) vz BuyUBS AG
14.01.2022Volkswagen (VW) vz BuyGoldman Sachs Group Inc.
10.01.2022Volkswagen (VW) vz BuyGoldman Sachs Group Inc.
05.01.2022Volkswagen (VW) vz OverweightJP Morgan Chase & Co.
29.12.2021Volkswagen (VW) vz KaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
14:16 UhrVolkswagen (VW) vz BuyUBS AG
14.01.2022Volkswagen (VW) vz BuyGoldman Sachs Group Inc.
10.01.2022Volkswagen (VW) vz BuyGoldman Sachs Group Inc.
05.01.2022Volkswagen (VW) vz OverweightJP Morgan Chase & Co.
29.12.2021Volkswagen (VW) vz KaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
08.12.2021Volkswagen (VW) vz Market-PerformBernstein Research
01.12.2021Volkswagen (VW) vz Market-PerformBernstein Research
01.11.2021Volkswagen (VW) vz Market-PerformBernstein Research
28.10.2021Volkswagen (VW) vz Market-PerformBernstein Research
27.10.2021Volkswagen (VW) vz Market-PerformBernstein Research
08.11.2021Volkswagen (VW) vz UnderperformJefferies & Company Inc.
30.11.2020Volkswagen (VW) vz UnderperformBernstein Research
20.11.2020Volkswagen (VW) vz UnderperformBernstein Research
16.11.2020Volkswagen (VW) vz UnderperformBernstein Research
11.11.2020Volkswagen (VW) vz UnderperformBernstein Research

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen (VW) AG Vz. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

DAX schließt tiefer -- Microsoft kauft Activision -- Siemens verkauft Yunex -- Goldman Sachs verfehlt Erwartungen -- Vonovia will Dividende erhöhen -- AUTO1, CureVac im Fokus

Zweitimpfung bei Johnson & Johnson nötig. BASF-Mehrheitsbeteiligung Wintershall Dea legt Fokus auf Erdgasgeschäft. Flughafen Wien erwartet 2022 Turnaround. Elon Musk kommt Mitte Februar erneut nach Deutschland. Covestro erwirbt restliche Anteile an Japan Fine Coatings. Nordex verzeichnet 2021 deutlich mehr Auftragseingänge. Daimler Truck steigert Absatz 2021 um ein Fünftel.

Umfrage

Haben Sie Verständnis für Menschen, die gegen die Corona-Politik demonstrieren?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln