GEA-Aktie letztlich fest: Höhere Dividende und Wachstumspläne angekündigt

Der Anlagenbauer GEA Group erhöht nach einem erfolgreichen Jahr 2025 seine Dividende und peilt ein stärkeres Wachstum an.
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Die Aktionäre sollen für 2025 eine um 15 Cent höhere Dividende von 1,30 Euro je Aktie bekommen. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 erwartet GEA ein organisches Umsatzwachstum zwischen 5,0 bis 7,0 Prozent und eine EBITDA-Marge vor Restrukturierungsaufwand von 16,6 bis 17,2 Prozent. Beim ROCE geht GEA von einem Wert zwischen 34,0 und 38,0 Prozent aus.
Für 2025 berichtete GEA einen Umsatz von 5,5 (Vorjahr: 5,42) Milliarden Euro, organisch lag der Zuwachs bei 3,7 Prozent. Ausschlaggebend war hier das Wachstum in den drei Divisionen Food & Healthcare Technologies, Heating & Refrigeration Technologies und Separation & Flow Technologies. Die EBITDA-Marge vor Restrukturierungsaufwand verbesserte sich um mehr als einen Prozentpunkt auf 16,5 (15,4) Prozent. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) steigerte GEA auf 36,2 von 33,8 Prozent.
JPMorgan belässt GEA Group auf 'Underweight' - Ziel 57,60 Euro
Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für GEA nach Zahlen zum vierten Quartal mit einem Kursziel von 57,60 Euro auf "Underweight" belassen. Der Aublick des Anlagenbauers impliziere etwa ein Prozent Aufwärtspotenzial für die Schätzungen, schrieb Akash Gupta in seiner ersten Einschätzung am Montag. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) habe seine Schätzung um zwei Prozent übertroffen.
GEA Group nach Zahlen besser als das DAX-Umfeld
Die Geschäftszahlen haben am Montag den am Gesamtmarkt spürbaren Abgabedruck bei den Aktien der GEA Group deutlich gemildert. Mit einem Plus von 2,05 Prozent auf 62,10 Euro via XETRA schlugen sich die Papiere klar besser als der DAX, der unter Druck stand wegen einer erneuten Ölpreisrally, die mit der weiter zugespitzten Lage im Nahen Osten in Zusammenhang stand.
Der Anlagenbauer hat 2025 unter dem Strich mehr verdient und will im laufenden Jahr weiter wachsen. Rizk Maidi vom Analysehaus Jefferies hob in einem Kommentar die operative Margenzielspanne hervor, die im Mittelwert geringfügig über dem Analystenschnitt liege. Er schrieb, der Anlagenbauer behaupte sich in einem unsicheren Konjunkturumfeld. Die Resultate hätten im Rahmen der zuvor schon veröffentlichten Eckdaten gelegen.
Vom Citigroup-Experten Klas Bergelind wurde darauf verwiesen, dass GEA in "typischerweise defensiven Endmärkten" unterwegs sei. Mit Blick auf den Iran-Krieg geht der JPMorgan-Fachmann Akash Gupta davon aus, dass das Unternehmen für die Nahostkrise besser gerüstet ist als der Rest der Branche. Er baut darauf, dass GEA zuvor auch schon die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg mit geringen Auswirkungen bewältigt habe.
DOW JONES / dpa-AFX
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