Nach dem schwachen Auftakt des Geschäftsjahres hat der Kupferkonzern Aurubis im zweiten Quartal wieder einen operativen Gewinn geschrieben.
Das Unternehmen profitierte dabei von einer Erholung auf den Märkten für wichtige Konzernprodukte. Außerdem machten sich steigende Schmelz- und Raffinierlöhne für Kupferkonzentrate positiv bemerkbar. Aufgrund von Schwankungen beim Kupferpreis schrieb das MDAX-Unternehmen unter dem Strich rote Zahlen.
Bei der zentralen Kennzahl des Konzerns, dem operativen Vorsteuergewinn, stand im Zeitraum von Januar bis März ein Gewinn von 31 Millionen Euro, nach 1 Million im Vorjahr und minus 2,5 Millionen im ersten Quartal. Analysten hatten 28 Millionen Euro prognostiziert. Preisschwankungen eingerechnet erzielte der Konzern einen auf die Aktionäre entfallenden Verlust von 34 Millionen Euro nach einem Gewinn von 27 Millionen im Vorjahreszeitraum. Wegen der Schwäche der Metallpreise sank der Umsatz um 12 Prozent auf 2,93 Milliarden Euro. Belastet wurde das Ergebnis zudem von niedrigen Preisen für das bei der Kupferherstellung entstehende Nebenprodukt Schwefelsäure. Außerdem wirkten sich der lange Wartungsstillstand in der Hamburger Kupferhütte aus, die mittlerweile wieder produzieren kann. Den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2013/14, das im Oktober endet, bestätigte Europas größter Kupferhersteller. So will der Konzern ein Ergebnis über Vorjahresniveau erreichen. Im Vorjahr hatte das Unternehmen ein bereinigtes Vorsteuerergebnis von 114 Millionen Euro eingefahren. Dow Jones Newswires
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