E.ON-Aktie: Aussichten verunsichern Anleger

In Deutschland drohen Europas größtem Netzbetreiber E.ON ab 2023 niedrigere Netzentgelte.
von Klaus Schachinger, Euro am Sonntag
Laut einem Schreiben der Bundesnetzagentur, aus dem die Nachrichtenagentur dpa zitiert, plant die Behörde, den Betreibern der Strom- und Gasnetze in Deutschland die Renditen auf ihr eingesetztes Kapital deutlich zu kürzen. Der Eigenkapitalzins für neue Investitionen soll in der nächsten Regulierungsperiode von aktuell 6,9 Prozent auf knapp 4,6 Prozent sinken. Agenturchef Jochen Homann begründet die Kürzung mit der Niedrigzinsphase an den Kapitalmärkten.
In diesem Umfeld sollen Unternehmen und Verbraucher nicht die "unangemessen hohen Renditen" der Netzbetreiber finanzieren, erläutert Homann den Schritt. Die Zinssätze werden für mehrere Jahre festgelegt. Bei Gas wieder ab 2023, bei Strom ab 2024. Wie hoch die Rendite tatsächlich ausfallen wird, steht noch nicht fest.
Kursdruck: Mit Blick auf die hohe
Verschuldung des Netzbetreibers
verunsichert die Aussicht auf niedrigere Netzentgelte. Abwarten.
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Bildquellen: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images
