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11.06.2018 01:00
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Volkswagen: Die Never-ending-Abgasstory

Euro am Sonntag-Einschätzung: Volkswagen: Die Never-ending-Abgasstory | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Einschätzung
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Der weltweit größte Autohersteller Volkswagen hat den Aufwand für die ab September in Europa vorgeschriebenen Abgastests für Neuwagen unterschätzt. Was das für Anleger bedeutet.
€uro am Sonntag
von Klaus Schachinger, Euro am Sonntag

Ab September müssen Neuwagen, die in Europa verkauft werden, strengere EU-Abgastests nach dem WLTP-Standard absolvieren, bevor sie an Kunden ausgeliefert werden dürfen. Inzwischen zeichnet sich ab, dass Deutschlands Autokonzerne den Aufwand dieser Tests unterschätzt haben.


Am stärksten davon betroffen ist offenbar der weltgrößte Autohersteller Volkswagen. Zuerst verunsicherten die Anleger Meldungen über Verkaufsstopps bei Neuwagen einiger Modellvarianten der Sportwagenmarke Porsche. Hier können nicht alle Abgastests bis zum 1. September durchlaufen werden.


Inzwischen ist klar, dass auch bei Audi und VW Probleme bestehen. Das Handicap ist die bei diesen Marken große Vielfalt der Varianten. Allein bei Volkswagen müssen Abgaswerte für mehr als 260 Motor-Getriebe-Varianten neu ermittelt werden. Dazu kommen die vielen Sonderausstattungen. Beispiel Golf: Nach Angaben der Wolfsburger gibt es für den Verkaufsschlager im Massensegment zwei Millionen Kombinationsmöglichkeiten.

Um zu vermeiden, dass durch die Verzögerungen viele Neuwagen zwischengelagert werden, kündigte VW-Chef Herbert Diess für das dritte Quartal "Ausfälle in der Produktion" an. Nach den Werksferien im Juli soll es bis Ende September in Wolfsburg deshalb Schließtage geben, an denen die Produktion ruht. Währenddessen werden die 30-minütigen WLTP-Tests in Wolfsburg an 21 Prüfständen in drei Schichten rund um die Uhr absolviert. "


VW ist der größte Spieler. In Wolfsburg ist die Herausforderung besonders groß", sagt Stefan Bratzel, Professor am Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach.

Nach Einschätzung von Metzler- Analyst Jürgen Pieper, der jüngst mit dem Topmanagement sprach, sind die Wolfsburger gut vorbereitet: "Der Effekt aus den Verzögerungen ist in VWs Prognosen für 2018 berücksichtigt." Es werde lediglich eine vorübergehende Abschwächung des Absatzwachstums geben, das im April bei zehn Prozent lag. Der Weltmarkt legte um drei bis vier Prozent zu.

Unterdessen wird der große Umbau des DAX-Konzerns vorbereitet. Mit den Effizienzsteigerungen für dieses Jahr können "knapp über zwei Milliarden Euro Reserven erreicht werden", sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh.



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Bildquellen: INSAGO / Shutterstock.com, JuliusKielaitis / Shutterstock.com

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