Fraport erwartet Ergebnisbelastung aus Flughafen-Konzessionen

16.03.17 16:30 Uhr

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   FRANKFURT (Dow Jones)-- Der Flughafenbetreiber Fraport darf die brasilianischen Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre betreiben. Wie der MDAX-Konzern mitteilte, hat er im Rahmen eines öffentlichen Bieterverfahrens den Zuschlag für den Konzessionsbetrieb der Airports erhalten. Wegen Investitionsverpflichtungen dürften die Konzessionen das Konzernergebnis in den kommenden Jahren belasten.

   Der Angebotspreis für den Flughafen Fortaleza lag bei umgerechnet 447 Millionen Euro, wie Fraport mitteilte. Bei Porto Alegre lag der Preis bei rund 113 Millionen Euro. Hinzu kommt jeweils eine jährliche Umsatzabgabe von 5 Prozent. 212 Millionen Euro werden mit Abschluss der Konzessionsvereinbarung fällig, die restlichen fixen Zahlungen beginnen fünf Jahre nach Vertragsabschluss und werden auf die Restlaufzeiten verteilt. Die Umsatzabgabe gilt für die gesamte Laufzeit der Konzessionen.

   Die Laufzeit der Konzession des Flughafens Fortaleza beträgt 30 Jahre, bei Porto Alegre sind es 25 Jahre.

   Nach Übernahme der Konzessionen rechnet die Fraport AG in den ersten fünf Jahren mit einem zusätzlichen EBITDA-Beitrag von insgesamt 350 Millionen Euro. Allerdings wird für das Konzernergebnis in dem Zeitraum eine Belastung in einem mittleren bis hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag erwartet. Wegen der Konzessionsübernahme und damit einhergehender verpflichtender Investitionsmaßnahmen erwartet der Konzern einen Anstieg der Netto-Finanzschulden von bis zu 700 Millionen Euro.

   Weil die Fraport AG alleinige Betreibergesellschaft ist, werden die Konzessionen und Ergebnisbeiträge vollkonsolidiert auf Konzernebene ausgewiesen.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/mgo/brb

   (END) Dow Jones Newswires

   March 16, 2017 11:24 ET (15:24 GMT)

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