Cancom-Insider verkaufen im großen Stil
Wenn Insider Aktien ihrer Unternehmen kaufen oder verkaufen, kann das für Anleger ein Signal sein. Aktuell kauft ein Fraport-Vorstandsmitglied großzügig ein, Cancom-Insider dagegen verkaufen.
Werte in diesem Artikel
18. August: Aixtron
Aufsichtsorgan Joachim Simmroß legt sich Aixtron-Aktien für 24.300 Euro zu.
Der Aktienkurs des TecDAX-Schwergewicht lieferte zuletzt wenig positive Impulse. Allerdings sollte der Maschinenproduzent für die LED-Industrie vom Aufschwung der Branche profitieren.
17. August: GEA Group
Alexandra Heraeus, eine Verwandte des Aufsichtratmitglieds Dr.Jürgen Heraeus, kaufte für knapp 80.000 Euro GEA-Aktien, Birgit Heraeus für knapp 70.000 Euro.
Glaube an die Zukunft oder Stützung des Aktienkurs? Mit dem Kurs des Spezialmaschinenbauer ging es zuletzt deutlich nach unten – der Gewinn im zweiten Quartal enttäuschte. 2012 soll aber alles besser werden. Bis dahin will das Unternehmen die Restrukturierung abgeschlossen haben.
16. August: SMA Solar Technology
Alexander Naujoks, Aufsichtsratmitglied und Gewerkschaftsvertreter, kauft 110 Aktien des Photovoltaikherstellers zum Stückpreis von 85,81 Euro.
Der Aktienkurs des Unternehmens konnte zuletzt nicht überzeugen. Analysten aber bescheinigen SMA gute Wachstumchancen. Dennoch – ist die Aktie angesichts rückläufiger Einspeisevergütungen für Solarstrom in Deutschland mit Vorsicht zu geniessen.
13. August: Cancom IT Systeme
Gleich mehrere Insider verkaufen im großen Stil Aktien des IT-Spezialisten Cancom. Regina Weinmann, Mitglied des Aufsichtsrats verkauft 50.000 Aktien zu 7,65 Euro – das sind insgesamt 382.500 Euro. Die selbe Summe kassierte Vorstandsmitglied Rudolf Hotter bei seinen Verkäufen.
Stefan Kober, Mitglied des Aufsichtsrats, hat gar für 765.000 Euro Kasse gemacht.
Kober stieß bereits im Juli Papiere im Wert von 812.500 Euro ab.
Die Halbjahreszahlen des Unternehmens und die Prognose für das Gesamtjahr fielen positiv aus – doch Insiderverkäufe in diesem Ausmaß können ein Signal für Anleger sein, sich ebenfalls von der Aktie zu trennen.
12. August: Fraport AG
Peter Schmitz, im Vorstand des Flughafenbetreibers kauft Aktien im Wert von 20.750 Euro. Bereits im Juni deckte er sich für mehr als 18.000 Euro mit Fraport-Papieren ein. Steigende Passagierzahlen und Prognoseerhöhung sprechen für eine gute Geschäftsentwicklung. Zwischen 35 und 45 Millionen Euro mehr als bisher angepeilt will Fraport-Chef Stefan Schulte am Jahresende vorzeigen können.
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