KI-Ausbau im Blick

Aktien geben nach: Oracle und OpenAI stoppen Ausbau von KI-Rechenzentrum in Texas - Springt Meta als Retter ein?

06.03.26 23:17 Uhr

Oracle und OpenAI brechen Expansion ab - Meta steht schon bereit - NASDAQ-Aktien geben nach | finanzen.net

Der globale Wettlauf um die Vorherrschaft bei der künstlichen Intelligenz (KI) erlebt offenbar eine überraschende Wendung.

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Aktien

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• Oracle und OpenAI stoppen Expansion eines KI-Rechenzentrums in Texas
• Meta prüft Einstieg am Standort Abilene
• NVIDIA vermittelt Gespräche über mögliche Übernahme der Kapazitäten

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Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag berichtet, haben der Software-Gigant Oracle und die KI-Schmiede OpenAI ihre Pläne für eine massive Erweiterung ihres Flaggschiff-Rechenzentrums im texanischen Abilene vorerst gestoppt. Das Projekt, das als zentraler Pfeiler der ehrgeizigen "Stargate"-Infrastruktur galt, scheiterte offenbar an komplexen Rahmenbedingungen.

Finanzierungshürden und strategische Neuausrichtung

Hintergrund des Rückzugs seien laut Insiderberichten langwierige Verhandlungen, die schließlich in einer Sackgasse endeten. Bloomberg zufolge konnten sich die Parteien nicht auf ein tragfähiges Finanzierungsmodell einigen. Erschwerend sei hinzugekommen, dass OpenAI - das Unternehmen hinter ChatGPT - seine Anforderungen an die technische Infrastruktur während der laufenden Gespräche mehrfach angepasst hatte. Diese dynamischen Bedürfnisse hätten sich offenbar nicht mehr mit den ursprünglichen Plänen von Oracle und dem beteiligten Entwickler Crusoe in Einklang bringen lassen.

Meta Platforms wittert Chance in Texas

Das Scheitern der Gespräche habe dem Bericht zufolge jedoch umgehend einen neuen Schwergewichts-Akteur auf den Plan gerufen: Meta Platforms. Der Mutterkonzern von Facebook und Instagram prüfe laut Bloomberg derzeit intensiv die Möglichkeit, in die Bresche zu springen und den geplanten Expansionsstandort in Abilene vom Entwickler Crusoe zu mieten.

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Für Meta wäre dies ein strategischer Gewinn, da das Unternehmen unter CEO Mark Zuckerberg massiv in eigene KI-Kapazitäten investiert, um den Anschluss an die Konkurrenz zu halten und die eigenen Llama-Sprachmodelle weiterzuentwickeln.

Während das "Stargate"-Projekt von OpenAI und Microsoft (als Partner im Hintergrund) damit einen Dämpfer erhält, zeigt das schnelle Agieren von Meta, wie hoch der Druck im Sektor ist. Der Standort Texas bleibt somit ein Brennpunkt der KI-Infrastruktur, auch wenn sich die Konstellation der Mieter grundlegend verschoben hat.

Die Oracle-Aktie verlor an der NASDAQ 1,20 Prozent auf 152,94 US-Dollar. Die Meta-Aktie fiel daneben 2,38 Prozent auf 644,86 US-Dollar.

Redaktion finanzen.net

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