13.07.2021 14:32

BVB: Neue Gerüchte um Wechsel des BVB-Stars Haaland - bekennt sich zur 50+1-Regel

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Anhaltende Spekulationen, wiederholte Dementis - die Frage nach der Zukunft von Erling Haaland wird bei Borussia Dortmund zum leidigen Dauerthema.
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Kaum ein Tag vergeht ohne neue Schlagzeilen, für welchen Club der Torjäger in der kommenden Saison auflaufen wird. So wurde sein Start in die Saison-Vorbereitung zu Wochenbeginn von Meldungen aus England begleitet, wonach Roman Abramowitsch beim FC Chelsea 175 Millionen Euro für eine Verpflichtung freigegeben hat. Laut "Daily Mail" will der russische Milliardär beim Werben um den Norweger nicht aufgeben. Zudem soll auch der zweite Champions-League-Finalist Manchester City ein Angebot vorbereiten.

Die kolportierten 175 Millionen Euro wären nach dem Wechsel des Brasilianers Neymar in der Saison 2017/18 vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain für 222 Millionen Euro die zweithöchste jemals im Fußball gezahlte Summe. Und doch gab sich BVB-Sportdirektor Michael Zorc schon beim Aufkommen der ersten Gerüchte über das Chelsea-Interesse vor wenigen Tagen gelassen: "Es hat sich nichts geändert. Wir planen mit Erling für die neue Saison."

Die ständigen Nachfragen zum Thema quittiert Zorc mittlerweile ohnehin nur noch mit einem müden Lächeln und bezeichnete sich selbst bereits als "freundlichen Papagei aus Dortmund".

Ähnlich deutlich kommentierte zuletzt Hans-Joachim Watzke die Gerüchte. Demnach will der BVB-Geschäftsführer im Notfall ein ähnliches Exempel statuieren wie im Sommer 2013 mit Robert Lewandowski. Damals hatte der Revierclub den bis 2014 vertraglich gebundenen Angreifer nicht zum FC Bayern ziehen lassen. Erst ein Jahr später wechselte der Pole ablösefrei zum Rekordmeister. "Wir sind hart geblieben, und Robert hat das akzeptiert. In der Saison drauf ist er Torschützenkönig geworden. Das traue ich Erling auch zu", wurde Watzke unlängst von Sport1 zitiert.

Der weitere Abgang eines eigentlich unverzichtbaren Leistungsträgers würde die Borussia sportlich hart treffen. Schließlich verliert der Bundesliga-Dritte der vergangenen Saison bereits Dribbelkünstler Jadon Sancho an Manchester United. Die damit erlösten 85 Millionen Euro sollen helfen, den durch die Corona-Pandemie entstandenen Verlust für das laufende Geschäftsjahr von rund 75 Millionen Euro zu kompensieren, mit dem die Dortmunder rechnen.

Doch bei allen Dementis der Dortmunder Führungskräfte werden die Spekulationen um den erst 20 Jahre Haaland den BVB auch in den restlichen knapp 50 Tagen der laufenden Transferperiode begleiten. Schließlich soll sein Vertrag bis 2024 eine Klausel enthalten, die ihm einen Vereinswechsel im kommenden Sommer für gut 80 Millionen ermöglicht.

Haaland selbst hält sich nach seiner Rückkehr aus seinem zehntägigen Sonderurlaub am Montag bedeckt. "Das war es mit der Sonnenbrille und der schicken Kleidung. Jetzt geht es zurück an die Arbeit mit meinen Kumpels", teilte er via Internet in Anspielung auf seine zuvor bei Instagram präsentierten schrillen Outfits mit.

Deutlicher hatte er sich jedoch bereits am Ende der vergangenen Saison zu seiner Zukunft geäußert: "Ich habe einen Vertrag für ein paar Jahre, den ich respektiere." Dabei verwies er auf die späte Qualifikation des BVB für die europäische Königsklasse: "Ich bin ein großer Fan der Champions League. Ich denke, das weiß jeder. Es war eine Erleichterung, diesen Platz zu sichern. Es war wirklich wichtig." Zudem führte er den Pokaltriumph des Revierclubs in Berlin an: "Ich habe gerade meine erste große Trophäe gewonnen und es war ein großartiges Gefühl."

Borussia Dortmund bekennt sich zur 50+1-Regel: 'Klarer Verfechter'

Bundesligist Borussia Dortmund hat sein Bekenntnis zur 50+1-Regel bekräftigt. "Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion rund um die vorläufige rechtliche Einschätzung des Bundeskartellamts und mit Blick auf die Historie des BVB sind wir ein klarer Verfechter der 50+1-Regel", wurde Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke einen Tag vor der am Mittwoch in Frankfurt/Main stattfindenden außerordentlichen Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) in einer Vereinsmitteilung zitiert.

Das Bundeskartellamt hatte Ende Mai in seiner vorläufigen rechtlichen Einschätzung offiziell Bedenken gegen die Ausnahmeregeln geäußert. Die drei Clubs aus Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim sind nicht an die 50+1-Regel gebunden, wonach der Stammverein nach der Ausgliederung seiner Profi-Abteilung in eine Kapitalgesellschaft weiterhin die Mehrheit der Stimmenanteile besitzen muss. Nun müssen die DFL-Clubs entscheiden, ob dies eher die 50+1-Regel in Frage stellt oder ob die Clubform der drei Vereine überdacht werden muss.

Ähnlich deutlich wie Watzke äußerte sich BVB-Präsident Reinhard Rauball zum Thema: "In meiner Amtszeit haben wir beim BVB nie auch nur eine Sekunde über die Abschaffung von 50+1 diskutiert und haben nicht vor, daran etwas zu ändern."

Neuer BVB-Coach Rose: 'Erster Eindruck mega-positiv'

Marco Rose geht nach seinen ersten Tagen als Trainer von Borussia Dortmund mit einem guten Gefühl in die Saison. "Der erste Eindruck ist mega-positiv. Das ist ein toll organisierter Verein mit vielen Leuten, die anpacken", sagte der neue Fußball-Lehrer des Bundesligisten am Dienstag bei BVB-TV. Der ehemalige Gladbacher Coach hatte vor knapp zwei Wochen mit der Vorbereitung begonnen.

Rose arbeitet nach eigenem Bekunden an einem Spielstil, der zum BVB passt: "Es ist wichtig, dass wir uns einen Fußball erarbeiten, mit dem sich die Leute identifizieren können, zu dem sie gern ins Stadion kommen. Wenn wir das schaffen, ist hier einiges möglich. Ich glaube zu wissen, was man für eine Euphorie entstehen lassen kann, wenn man guten und erfolgreichen Fußball spielt."

/bue/DP/eas

DORTMUND (dpa-AFX)

Bildquellen: Alexandre Simoes/Borussia Dortmund/Getty Images

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