Iran-Konflikt treibt Rüstungsaktien
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Nach wochenlangen Vorbereitungen griffen die USA und Israel den Iran am Samstagmorgen an. An den Märkten waren die erwarteten Reaktionen zu beobachten. Gold und Öl verteuerten sich merklich. Aktien von Fluggesellschaften stürzten teilweise ab, während Rüstungswerte, insbesondere aus den USA, einen Schub erhielten. Der deutsche Branchenriese Rheinmetall (WKN: 703000 / ISIN: DE0007030009) konnte nicht unmittelbar profitieren, ihm kommen jedoch viele Entwicklungen der vergangenen Jahre zugute.
Wie lange dauert der Iran-Konflikt?
US-Präsident Donald Trump geht von einem etwa vierwöchigen Krieg gegen den Iran aus. Nachdem es lange Zeit „nur“ um das Verhindern des Baus einer Atombombe ging, steht nun auch das Thema Regime-Change im Fokus. Für die Aktienbörsen bedeuteten die Angriffe der USA und Israels, jedoch noch mehr die Reaktionen des Iran, hohe Unsicherheiten. Schließlich wurden Israel sowie US-Militärbasen im Nahen Osten zum Ziel iranischer Drohnen und Raketen. Alles in allem zeigen die ersten Reaktionen jedoch, dass man an den Märkten offenbar von einem zeitlich stark begrenzten Konflikt ausgeht.
Erst wenn sich dieser in die Länge ziehen und zu einem Flächenbrand entwickeln sollte, könnten sich die Folgen in ihrem vollen Ausmaß bemerkbar machen. Insbesondere stellt sich für die Weltwirtschaft dabei die Frage nach der Dauer einer Sperrung der Straße von Hormus. Angesichts des Ausbruchs des Krieges ist es wenig verwunderlich, dass die Aktienkurse von Verteidigungs- und Rüstungswerten in die Höhe geschnellt sind. Doch auch ohne den Angriff auf den Iran durch die USA und Israel haben die Entwicklungen der vergangenen Jahre Aktien von Unternehmen aus diesem Sektor begünstigt.
Ist Europa auf sich allein gestellt?
Ende Februar hatte sich der Ausbruch des Krieges in der Ukraine nun schon zum vierten Mal gejährt. Vor wenigen Jahren schien ein solcher Konflikt auf dem alten Kontinent undenkbar zu sein. Die neue Bedrohungslage hat dazu geführt, dass in vielen Ländern Europas die Verteidigungsbudgets massiv ansteigen. Deutschland hat dazu Ausnahmen von seinen Verschuldungsregeln eingeführt. Auch außerhalb Europas toben bewaffnete Konflikte.
Europa hat wiederum mit neuen Fragen hinsichtlich seiner Bündnispartner zu kämpfen, allen voran der USA. Schon vor der Forderung nach einer Abtretung Grönlands an die USA hatte US-Präsident Trump Zweifel an der Zukunft der NATO gesät. Entsprechend müssen die Europäer nun noch stärker darauf achten, in Sachen Verteidigung auf eigenen Beinen zu stehen. Dies ist auch ein Grund, warum gerade heimische Rüstungsunternehmen gestärkt werden sollen.
Eines von ihnen ist Rheinmetall. Anfang Oktober 2025 hatte die im DAX gelistete Aktie noch ein Rekordhoch bei 2.005 Euro verbucht. Der zwischenzeitliche Kursrücksetzer könnte dabei als Einstiegsgelegenheit betrachtet werden. Schließlich punktet das Unternehmen mit einer starken Auftragslage, während die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten Rüstungswerte auf die Investmentagenda zurückgebracht haben dürften.
Mein Fazit
Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran haben die geopolitischen Spannungen deutlich verschärft und an den Finanzmärkten zu den typischen Krisenreaktionen geführt. Unabhängig vom konkreten Verlauf im Nahen Osten zeigt sich ein übergeordneter Trend: Die globale Sicherheitslage hat sich in den vergangenen Jahren nachhaltig verschlechtert. Spätestens seit dem Krieg in der Ukraine steigen die Verteidigungsausgaben in Europa deutlich an. Gleichzeitig wachsen die Zweifel an der langfristigen Verlässlichkeit der USA als Schutzmacht, was den Druck auf europäische Staaten erhöht, ihre militärische Eigenständigkeit auszubauen. Vor diesem Hintergrund profitieren Unternehmen wie Rheinmetall strukturell von steigenden Rüstungsbudgets und einer gut gefüllten Auftragslage.
Wer nicht nur auf Rheinmetall, sondern auf die positive Kursentwicklung eines ganzen Aktienkorbs von Unternehmen aus dem europäischen Rüstungssektor setzen möchte, kann sich das Indexzertifikat (WKN: DA0ACA / ISIN: DE000DA0ACA0) auf den European Defence Index anschauen.
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Analysen zu Rheinmetall AG
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 19.03.2026 | Rheinmetall Overweight | Barclays Capital | |
| 17.03.2026 | Rheinmetall Overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 13.03.2026 | Rheinmetall Buy | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) | |
| 12.03.2026 | Rheinmetall Hold | Warburg Research | |
| 12.03.2026 | Rheinmetall Kaufen | DZ BANK |
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 19.03.2026 | Rheinmetall Overweight | Barclays Capital | |
| 17.03.2026 | Rheinmetall Overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 13.03.2026 | Rheinmetall Buy | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) | |
| 12.03.2026 | Rheinmetall Kaufen | DZ BANK | |
| 12.03.2026 | Rheinmetall Buy | Jefferies & Company Inc. |
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 12.03.2026 | Rheinmetall Hold | Warburg Research | |
| 11.02.2026 | Rheinmetall Hold | Warburg Research | |
| 24.11.2025 | Rheinmetall Market-Perform | Bernstein Research | |
| 19.11.2025 | Rheinmetall Hold | Warburg Research | |
| 19.11.2025 | Rheinmetall Market-Perform | Bernstein Research |
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 14.06.2019 | Rheinmetall Reduce | Oddo BHF | |
| 25.01.2017 | Rheinmetall Sell | Deutsche Bank AG | |
| 06.11.2015 | Rheinmetall Sell | S&P Capital IQ | |
| 12.08.2015 | Rheinmetall Sell | S&P Capital IQ | |
| 01.06.2015 | Rheinmetall verkaufen | Credit Suisse Group |
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