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01.10.2021 23:32

BioNTech-Aktie im Korrekturmodus: BioNTech kommt bei Entwicklung von Krebsimmuntherapie voran

mRNA-Technologie: BioNTech-Aktie im Korrekturmodus: BioNTech kommt bei Entwicklung von Krebsimmuntherapie voran | Nachricht | finanzen.net
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BioNTech treibt die Entwicklung seiner Krebsimmuntherapien voran.
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Mit dem Mittel BNT122, das wie der COVID-19-Impfstoff von BioNTech auf der mRNA-Technologie basiert, startete das Biotechunternehmen eine klinische Studie der Phase 2 zum Einsatz bei Darmkrebs. An dieser sollen etwa 200 Patienten in den USA, Deutschland, Spanien und Belgien teilnehmen, der erste von diesen wurde nun behandelt, wie BioNTech am Freitag mitteilte. In der Studie soll die Wirksamkeit von BNT122 untersucht werden - im Vergleich zum wachsamen Abwarten, ob Tumore nach einer Operation und Chemotherapie wieder auftreten. Letzteres ist der aktuelle Behandlungsstandard für diese Patienten.

Für BioNTech ist es die zweite Studie in seiner Krebs-Pipeline, die nun die zweite von drei Phasen der klinischen Entwicklung erreicht. In Zusammenarbeit mit der Roche-Tochter Genentech testet BioNTech BNT122 auch zum Einsatz bei anderen Krebsarten. Dabei hat das Mittel auch zur Behandlung von schwarzem Hautkrebs die Phase 2 erreicht.

Korrektur bei BioNTech & Co geht weiter - Merck-Erfolg belastet

Die Kurskorrektur bei den Aktien der Impfstoff-Pioniere BioNTech und Moderna hat sich am Freitag nochmals verschärft. Zum nächsten Dämpfer für die Papiere der beiden Schöpfer mRNA-basierender Corona-Vakzine wurde die Meldung, dass der Pharmakonzern Merck & Co vor dem Durchbruch mit einem Medikament gegen den Pandemie-Verursacher steht. Die Papiere des Mainzer Unternehmens BioNTech, das mit seinem US-Partner Pfizer einen Löwenanteil der bisherigen westlichen Impfkampagnen abscheffelte, sackten im New Yorker Handel um bis zu 16 Prozent ab. Zum Handelsschluss ging es letztlich 6,67 Prozent runter auf 254,79 US-Dollar. Die Papiere von Moderna gaben letztlich 11,37 Prozent ab auf 341,09 US-Dollar. Bei Pfizer betrug das Minus mildere 0,19 Prozent.

Merck teilte mit, ein neues Medikament halbiere bei Risiko-Patienten einer klinischen Studie zufolge deutlich die Wahrscheinlichkeit sehr schwerer Verläufe. Man wolle sich so schnell wie möglich um den Einsatz in den USA bemühen und auch entsprechende Anträge bei Behörden weltweit stellen, hieß es von Seiten des Unternehmens. Für die lange Zeit erfolgsverwöhnten BioNTech-Anleger wurde dies zu einer weiteren Stolperfalle: Seit dem Rekordhoch im August, als eine mehrwöchige steile Rally den Kurs bis weit über die 400-Dollar-Marke getrieben hatte, hat sich der New Yorker Kurs des Mainzer Unternehmens mittlerweile fast halbiert. Moderna haben in dieser Zeit von der Spitze nahe 500 Dollar mehr als ein Drittel eingebüßt.

Während die Merck-Aktien in New York um bis zu zwölf Prozent und zum Handelsschluss noch 8,37 Prozent in die Höhe schossen, erfasste die Korrektur auch die Aktien anderer Konzerne, die noch an Impfstoffen arbeiten. Die ebenfalls in New York hauptgelisteten Papiere von CureVac zum Beispiel brachen zwischenzeitlich um 15 Prozent ein. An Totimpfstoffen, also ohne mRNA-Technologie, arbeiten derzeit die Firmen Novavax und Valneva: Deren Aktien sackten am Freitag um 23 Prozent beziehungsweise sieben Prozent ab.

Frankfurt (Reuters) / NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: Pavlo Gonchar/SOPA Images/LightRocket via Getty Images

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08.12.2021BioNTech (ADRs) BuyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
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08.12.2021BioNTech (ADRs) HoldJefferies & Company Inc.
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