Nach mehr als zwei Jahren

Hapag-Lloyd: Rückkehr ins Rote Meer und den Suezkanal - Aktie im Minus

03.02.26 16:53 Uhr

Hapag-Lloyd: Reederei kehrt ins Rote Meer und den Suezkanal zurück - Aktie tiefer | finanzen.net

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd kehrt nach mehr als zwei Jahren Unterbrechung wegen der Attacken der Huthi-Miliz in das Rote Meer zurück.

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Von Mitte Februar an werde im Rahmen der Gemini Cooperation von Hapag-Lloyd und der dänischen Reederei Maersk der IMX-Service - er verbindet Indien und den Nahen Osten mit dem Mittelmeer - wieder die Route durch das Rote Meer und den Suezkanal nehmen, wie Hapag-Lloyd in Hamburg mitteilte. Die Schiffe fahren dabei den Angaben zufolge unter dem Schutz von Marineeinheiten.

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Viele Reedereien umfahren immer noch das Rote Meer

Bislang meiden viele Reedereien das Gebiet und umfahren das Rote Meer, weil die mit Israel verfeindete Huthi-Miliz die Schifffahrt in der Region bedroht. Die Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi begannen im November 2023, mehr als einen Monat nach Beginn des Gaza-Kriegs. Engstellen im Roten Meer sind der Suezkanal und Meerenge Bab al-Mandab, die das Rote Meer im Süden mit dem Golf von Aden verbindet. Wegen der Bedrohung wählen immer noch etliche Reedereien stattdessen den Weg um die Südspitze Afrikas, was die Routen teurer macht, den Reedereien aber auch höhere Frachtraten einbringt.

Den Anfang durch den Suezkanal machten in Richtung Westen die "Albert Maersk" sowie in Richtung Osten die "Astrid Maersk", teilte Hapag-Lloyd mit. Beide Containerschiffe sind jeweils 351 Meter lang. Später sollen weitere Dienste folgen. Hapag-Lloyd betonte: "Es werden höchstmögliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen, da die Sicherheit der Besatzungen, der Schiffe sowie der Ladung der Kunden für beide Reedereien höchste Priorität hat."

Gemini Cooperation seit Februar vergangenen Jahres

Beide Reedereien arbeiten seit dem 1. Februar vergangenen Jahres in der Gemini Cooperation zusammen und betreiben 29 gemeinsame Mainliner- sowie 29 gemeinsame Shuttle-Dienste auf den Ost-West-Handelsrouten. Maersk ist hinter MSC die weltweit zweitgrößte Reederei, Hapag-Lloyd belegt Platz fünf.

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Die Hapag-Lloyd-Aktie notiert im XETRA-Handel zeitweise 1,24 Prozent tiefer bei 119,20 Euro.

/klm/DP/nas

HAMBURG (dpa-AFX)

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Bildquellen: Hapag-Lloyd

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DatumRatingAnalyst
22.01.2026Hapag-Lloyd UnderweightJP Morgan Chase & Co.
14.01.2026Hapag-Lloyd SellGoldman Sachs Group Inc.
12.01.2026Hapag-Lloyd UnderweightBarclays Capital
19.12.2025Hapag-Lloyd UnderweightBarclays Capital
18.12.2025Hapag-Lloyd SellUBS AG
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26.01.2022Hapag-Lloyd BuyKepler Cheuvreux
18.01.2022Hapag-Lloyd BuyDeutsche Bank AG
18.11.2021Hapag-Lloyd BuyKepler Cheuvreux
15.11.2021Hapag-Lloyd BuyKepler Cheuvreux
01.11.2021Hapag-Lloyd BuyDeutsche Bank AG
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17.12.2025Hapag-Lloyd HoldDeutsche Bank AG
24.11.2025Hapag-Lloyd HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
14.11.2025Hapag-Lloyd HoldDeutsche Bank AG
13.11.2025Hapag-Lloyd HoldDeutsche Bank AG
30.09.2025Hapag-Lloyd HoldJefferies & Company Inc.
DatumRatingAnalyst
22.01.2026Hapag-Lloyd UnderweightJP Morgan Chase & Co.
14.01.2026Hapag-Lloyd SellGoldman Sachs Group Inc.
12.01.2026Hapag-Lloyd UnderweightBarclays Capital
19.12.2025Hapag-Lloyd UnderweightBarclays Capital
18.12.2025Hapag-Lloyd SellUBS AG

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