04.05.2021 21:11

eBay - eine Konzerngeschichte

Online-Auktionsplattform: eBay - eine Konzerngeschichte | Nachricht | finanzen.net
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eBay ist heute das weltweit größte Online-Auktionshaus. Doch wie jeder andere Weltkonzern hat auch eBay mal klein angefangen und einige Hürden genommen.
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• eBay als einer der ersten Internet-Pioniere
• eBay mitten in der Dotocom-Blase
• Große Konkurrenten werden zur Bedrohung

eBay feierte im vergangenen Jahr seinen 25. Geburtstag, doch eine richtige Feierlaune wollte beim Konzern aus dem kalifornischen San José nicht aufkommen, denn die Konkurrenz läuft immer weiter davon.

eBay als erster Online-Flohmarkt überhaupt

Am 3. September 1995 gründete Pierre Omidyar mit der Firma AuctionWeb den Vorläufer der heutigen Handelsplattform eBay. Zu Beginn handelte es sich dabei aber ausschließlich um einen Online-Flohmarkt, worüber Nutzer ihre gebrauchten Sachen verkaufen konnten.

Den ersten Gegenstand verkaufte Omidyar im September 1995. Das Kuriose: Der erste Kunde kaufte einen defekten Laserpointer für insgesamt 14,38 US-Dollar und gab sich als Sammler defekter Laserpointer aus. Im Anschluss entwickelte sich das amerikanische Startup zu einer der erfolgreichsten Internetfirmen der Welt.

Den heutigen Namen eBay erhielt der Konzern allerdings erst im Jahr 1997, als das Bewertungssystem für Käufer und Verkäufer eingeführt wurde. Während zum damaligen Zeitpunkt noch rund 200.000 Auktionen pro Monat durchgeführt wurden, waren es 2015 800.000 Angebote pro Tag, wie das Hamburger Abendblatt damals schrieb. Heute sind laut Schätzungen rund um die Uhr über 1,5 Milliarden Angebote auf eBay zu finden.

eBay kommt nach Deutschland

Die Ursprünge von eBay in Deutschland führen in den Berliner Stadtteil Kreuzberg. Dort ging im März 1999 eine Auktionsplattform mit dem Namen Alando online. Bereits im Juni 1999 kaufte eBay die gerade gegründete Internetseite für circa 43 Millionen US-Dollar und machte die Gebrüder Samwer zu reichen Geschäftsleuten.

Ein Jahr zuvor, im September 1998, ging eBay an die Börse. Nachdem der Ausgabepreis pro Aktie auf 18 US-Dollar festgelegt worden war, kletterte der Wert der eBay-Aktie am ersten Tag auf 47 US-Dollar und machte damit den Gründer Omidyar zum Milliardär. 2008 belegte der eBay-Gründer den 57. Platz im Forbes-Ranking der reichsten Menschen der Welt.

Das war bezeichnend für den damaligen Internetboom, denn eBay hatte im Halbjahr vor dem Börsengang lediglich 348.000 US-Dollar verdient und erreichte einen Umsatz von rund 15 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen wurde nach dem Börsengang allerdings mit 1,9 Milliarden US-Dollar bewertet.

eBay begibt sich auf Expansionskurs und geht auf Einkaufstour

eBay ist eines der Unternehmen, die das Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000 überlebten. Im Juni 2000 kaufte der Konzern aus San José die Plattform half.com für rund 350 Millionen US-Dollar, die sich auf den Verkauf von gebrauchten Büchern und CDs spezialisiert hatte. Weitere Auktionsseiten aus Südamerika und Asien folgten kurze Zeit später, wodurch eBay seine Marktstellung ausweiten konnte.

2002 gab eBay bekannt, den Zahlungsdienstleister PayPal für 1,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Die Trennung erfolgte 2015, wodurch eBay einen profitablen Konzernbereich verlor. Heute ist PayPal als eigenständiges Unternehmen an der Börse notiert. Auch Skype war eine Zeit lang Teil des Online-Auktionshauses. Mittlerweile hat eBay die Anteile aber an Microsoft verkauft.

Für eBay wird es schwieriger

Inzwischen hat eBay einen Börsenwert von rund 38 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Konkurrent Amazon ist mit einem Wert von ungefähr 1,75 Billionen US-Dollar weit entfernt. Ein Grund dafür ist, dass sich eBay von der einstigen Auktionsplattform zu einem Online-Handelsplatz entwickelt hat und somit in direkter Konkurrenz mit Amazon oder Alibaba steht. Mit der Trennung der wachstumsstarken Partner PayPal und Skype fällt eBay heute weiter hinter seinen Mitbewerbern zurück.

Die größte Aufmerksamkeit erhält eBay vermutlich inzwischen noch aufgrund der teilweise skurrilen Verkaufsangebote. So wurde im Mai 2001 ein Gulfstream II Privat-jet für 4,9 Millionen US-Dollar verkauft. Auch die Versteigerung eines VW-Golfs von Papst Benedikt XVI für 188.000 Euro gehört wohl zu den außergewöhnlichsten Auktionen, die jemals bei eBay durchgeführt wurden.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Katherine Welles / Shutterstock.com, Daniel M. Silva / Shutterstock.com

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