HSBC-Aktie in Rot: KI-Umbau könnte tausende Jobs kosten

HSBC prüft laut Bericht einen massiven Stellenabbau im Zuge einer KI-getriebenen Neuausrichtung.
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HSBC könnte im Zuge einer Umgestaltung seines Geschäfts unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz über mehrere Jahre hinweg bis zu 20.000 Arbeitsplätze abbauen. Wie Bloomberg News unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, denkt der britische Kreditgeber über tiefgreifende Stellenkürzungen nach, die bis zu 10 Prozent seiner 200.000 Mitarbeiter betreffen könnten.
Die Prüfung möglicher Stellenstreichungen befinde sich noch in einem frühen Stadium und dürfte zunächst vor allem Positionen im mittleren und im Backoffice-Bereich betreffen, heißt es in dem Bericht.
Banken investieren stark in KI, um Produktivität und Effizienz zu erhöhen. Allerdings haben sich bislang nur wenige Bankmanager konkret zu den Auswirkungen auf Arbeitsplätze geäußert und sprechen stattdessen häufig über die Notwendigkeit, Mitarbeiter umzuschulen und anderweitig einzusetzen.
HSBC-CEO Georges Elhedery will den britischen Kreditgeber neu aufstellen. Seit seinem Antritt 2024 hat er das Firmen- und Investmentbanking zusammengelegt, sich aus einigen Bereichen des Dealmakings zurückgezogen und tausende Stellen gestrichen, wobei der Fokus auf dem Abbau von Managementebenen lag.
Ein HSBC-Sprecher wollte sich zu dem Bloomberg-Bericht nicht äußern.
Die Stellenstreichungen könnten sich laut Bloomberg über die nächsten drei bis fünf Jahre erstrecken.
An der London Stock Exchange gibt die HSBC-Aktie zeitweise 2,48 Prozent ab auf 11,79 GBP.DJG/DJN/rio/hab
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